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Anzeige wegen Nötigung

07.01.2013 12:31 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Hallo Zusammen,
Eine Frage, hat ein Polizist, allein, in Uniwil, (normale Streetwear mit einer Polizeijacke darüber) eine Beweiskraft?

Kurz zur Geschichte: Aus Gründen die hierzu nicht wichtig sind, beschuldige ich, allerdings ohne Beweise, unseren Hausmeister Geld aus meiner Wohnung entwendet zu haben.

Als ich den Verlust feststellte rief ich mit "unterdrückter Nummer" bei der mir bekannten Handynummer an. Die Hausmeisterin/Ehefrau ging allerdings ans Telefon. Ich sagte zu ihr wort-wörtlich, das die Videoaufnahme aus meinem Wohnzimmer eine eindeutige Sprache spreche und wenn bis nächsten Tag 15Uhr nicht die 500€ in meinem Briefkasten liegen, gehe ich mit dem Video zur Hausverwaltung und danach zur Polizei und erstatte Anzeige wegen Einbruch und Diebstahl. Sie bejahte sogar;)

5 Stunden nach dem Anruf stand ihr Schwiedersohn (bei der Polizei tätig), alleine mit nur einer Polizeijacke und normaler Kleidung bekleidet vor meiner Tür und fragte mich direkt! nach den Videos. Etwas beeindruckt von dem Auftritt erzählte ich dem "Polizisten" die ganze Geschichte, auch das der Anruf eine Finte sein sollte, mit dem Gedanken, wenn die Hausmeisterin sich nichts zu schulden hat kommen lassen, sie ja nichts zu befürchten hat. Er klärte mich auf das es so nicht geht und ich doch bitte eine Anzeige erstatten soll...blabla...

Wir beließen es dabei und verabschiedeten uns. Gestern lag eine schriftliche Anzeige in meinem Briefkasten wegen, Verdacht auf Nötigung, unterschrieben von dem Polizisten der am besagten Tag vor mir stand!

Vielen Dank im Voraus
07.01.2013 | 13:20

Antwort

von


(16)
Beim Schlump 58
20144 Hamburg
Tel: 040 - 35709790
Tel: 0163-2688570
Web: http://www.verteidigerin-braun.de
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Frage beantworte ich Ihnen im Rahmen einer Erstberatung unter Berücksichtigung Ihrer Schilderung und des gewählten Einsatzes gerne wie folgt:

In einem etwaigen Strafverfahren gegen Sie kann der Polizeibeamte ganz normal als Zeuge gehört werden.

Natürlich kann der Schwiegersohn Ihrer Hausmeisterin auch als Privatperson eine Strafanzeige gegen Sie erstatten. Bei Vorliegen eines Anfangsverdachts ist die Staatsanwaltschaft verpflichtet, entsprechende Ermittlungen einzuleiten.


In Ihrem Fall stellt sich die Frage, ob die Angaben, die Sie dem "Polizisten" gegenüber gemacht haben, verwertet werden können und ob überhaupt eine Vernehmung stattgefunden hat.

Eine Beschuldigenvernehmung ist eine Befragung, die von Staatsorganen in amtlicher Funktion durchgeführt wird. Eine Vernehmung liegt also nicht vor, wenn Sie durch eine Privatperson befragt werden.

Eine genauere Beurteilung dieser Frage ist nur nach Akteneinsicht möglich.


Grundsätzlich ist es so, dass das Drohen mit einer Strafanzeige eine Nötigung darstellen kann. Nach meinem bisherigen Kenntnisstand gehe ich davon aus, dass eine versuchte Nötigung voliegt.


Ihnen ist in jedem Fall zu raten, in der Sache einen Rechtsanwalt zu beauftragen. Dieser wird zunächst Akteneinsicht nehmen und den Inhalt der Akte mit Ihnen besprechen. Zu einer Vorladung bei der Polizei sollten Sie ohne vorherige Beratung durch einen Rechtsanwalt nicht erscheinen. Sie haben das Recht zu schweigen, dies kann auch nicht zu Ihrem Nachteil ausgelegt werden. Zudem sind Sie auch nicht verpflichtet, zu einem Vernehmungstermin bei der Polizei zu erscheinen.


Nach Akteneinsicht kann der Rechtsanwalt eine Stellungnahme bei der Staatsanwaltschaft einreichen und versuchen, eine Anklage zu verhindern. Im besten Falle wird das Verfahren wegen fehlenden hinreichenden Tatverdachts eingestellt.

Gerne stehe ich Ihnen für eine etwaige Verteidigung zur Verfügung.


Ich darf Sie darauf hinweisen, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann. Es wird hier das Ziel verfolgt, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres geschilderten Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen im Rahmen Ihrer Sachverhaltsschilderung kann eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Bei Nachfragen nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.



Mit freundlichen Grüßen

Alexandra Braun
-Rechtsanwältin-


Rechtsanwältin Alexandra Braun
Fachanwältin für Strafrecht

ANTWORT VON

(16)

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