Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.170
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Anzeige wegen Betrug und Korruption


| 30.05.2007 14:48 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jens Jeromin



Sehr geeherte Damen und Herren,

ich möchte selbst zwei Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft einbringen.
Einmal möchte ich einen Familienrichter wegen Verdacht der Korruption anzeigen. Er vergibt ständig an die gleiche Gutachterfirma die Auftrgäge zur familienpsychologischen Situation. Kosten ca. 6500,- Euro pro Fall.
Habe diesbezüglich mehrere Väter, die den gleichen Gedanken haben wie ich. Traute sich nur keiner etwas zu sagen, bis auf einen, der sitzt jetzt 2 Monate im Bau, weil er den Richter als korrupten Menschenhändler bezichtigte.

Nun meine Frage:

Kann mir der Richter oder die "Justiz" was anhaben, wenn ich den Verdacht der Korruption ausspreche und im Bay. Justizministerium mein Leid vorbringe oder muss ich auf was aufpasssen, dass der Schuß nicht nach hinten losgeht?

Weiterhin möchte ich meine Ex und ihren (Baugutachter) Freund anzeigen, wegen Betrug. Ein Wertschätzungsgutachten von ihr über mein Hauses ergab 130´000 Euro mehr als das von einem staatl. geprüften SV. Kann bei einer Betrugsanzeige da auch der Schuß nach hinten losgehen?

Vielen dank für Ihre Antwort.


Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In beiden Fällen ist die Staatsanwaltschaft zur Aufnahme eines Ermittlungsverfahrens verpflichtet, wenn sich aus einer -möglichst objektiven und ohne persönliche Wertung vorgetragenen- Sachverhaltsschilderung ein Anfangsverdacht, also die reine Möglichkeit einer Straftatbegehung ergibt.

Gleichwohl kann der "Schuss" in beiden Fällen auch "nach hinten" losgehen. Denn die Vorwürfe sollten gleichwohl wahr wie fundiert sein, ansonsten setzt sich der Anzeigeerstatter, insbesondere wenn er rein persönliche Werturteile einbringt, der Gefahr der falschen Verdächtigung, § 164 StGB oder der Beleidigungsdelikte aus, §§ 185 ff. aus.

Wenn Sie daher außer einer Vermutung keine stichaltigen Beweise haben (gilt besonders für die Situation des Richters, die Situation ist zwar auffällig, aber vielleicht arbeitet gerade dieser Gutachter besonders schnell und gut und wird deshalb beauftragt ?) sollten Sie keine Anzeige ohne anwaltliche Hilfe erstatten- die Gefahr einer eigenen Straftatbegehung ist zu groß.

Ich hoffe Ihnen auf diesem Weg eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Jens Jeromin
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"das ging aber schell und ich weiß nun wie ich drann bin.
danke! "
FRAGESTELLER 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60124 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Meine Frage wurde verständlich und ausführlich beantwortet. Vielen herzlichen Dank! ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Klar und unumwunden im Ganzen zu empfehlen ! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antworten auf meine Fragen waren ausführlich und verständlich. ...
FRAGESTELLER