Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Anzeige wegen Betrug stellen


| 12.06.2006 10:53 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sabine Reeder



Hallo,
Hier der Sachverhalt:
Ehefrau hat gegenüber Ehemann erläutert, dass Sie Lohnsteuerjahresausgleich gemacht hat (für 2003). Hat eine Rechnung selber geschrieben in Namen einer nachweislich nicht vorhandenen Steuerberaterin und daran gehängt eine Rechnung von eben dieser Steuerberaterin. Ehemann glaubt und bezahlt die Rechnung. Erfährt aber erst in 2005, das das Konto seinem Sohn (nachweislich) gehört und Ehefrau dieses Geld vom Konto wieder abgehoben hat.
Frage 1: Liegt hier ein Betrug vor?
Frage 2: Kann Ehemann Anzeige erstatten, auch heute noch? (Eheleute leben seit 2005 getrennt)
Unterlagen liegen vor.
Höhe des Streitwertes ca. 400,00

Vielen Dank im Voraus!

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Die Verjährung beginnt, sobald die Tat beendet ist. Dies ist vorliegend der Zeitpunkt der Vermögensschädigung, also die Überweisung des Geldes. § 263 StGB sieht eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe vor. Die Verjährung beträgt demnach gemäß § 78 Nr. 5 StGB drei Jahre. Je nachdem wann nun das Geld überwiesen wurde, könnte die Tat jetzt verjährt sein.

Des weiteren könnte noch eine Urkundenfälschung vorliegen gemäß § 267 StGB. Die Strafandrohung ist die gleiche wie bei Betrug. In Bezug auf Verjährungsfristen ergibt sich daher auch nicht anderes.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen zunächst weiterhelfen und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Sabine Reeder
Rechtsanwältin

Meine Antwort umfasst nur die Informationen, die mir zur Verfügung gestellt wurden. Für eine verbindliche Bewertung ist eine umfassende Sachverhaltsermittlung vonnöten, die im Rahmen einer Online-Beratung nicht möglich ist.
Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"War ausreichend. Danke. "
FRAGESTELLER 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER