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Anzeige üble Nachrede/Verleumdung und/oder Unterlassungsklage

16.05.2017 14:45 |
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Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Die Situation: ich war eng mit einem anderen Kindergartenmutter befreundet. Sie hat die Freundschaft beendet ohne Angabe von Gründen. Ihr Mann hatte mich öfter angeschrieben und ich habe bei ihm immer betont, dass ich ihre Freundin bin und ich nicht mit ihm über deren Probleme reden möchte oder mit ihm Kontakt habe außerhalb der Freundschaft mit ihr.
Nun hat sie :
1. Als die kinder ihr beim Abholen im Kindergarten gesagt haben sie seien wieder Freunde, gesagt: Nein das seit ihr nicht.
2. Meine Tochter erzählt mir einige Zeit später sie habe ihr die Zunge rausgeschickt
3. Und jetzt möchte ich rechtliche Schritte einreichen: gestern beim Abholen meiner 4 jährigen Tochter gesagt ich sei eine Lügnerin und Betrügern, als diese mit ihrer Tochter spielte und fragte ob sie sie wieder zu hause besuchen dürfte.
Ich habe heute mit der Kita Leitung gesprochen, die morgen mit ihr sprechen wird.
Aber ich möchte deutlich machen dass sie jetzt zu weit gegangen ist. Was habe ich für Möglichkeiten.
Ich möchte zudem auf eine Entschuldigung bei meiner Tochter bestehen. Diese hat geweint und war zutiefst verletzt und verunsichert.

Mfg

Guten Tag,

ich beantworte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten Informationen wie folgt:

Zu 1:
Das ist in strafrechtlicher Hinsicht keine Beleidigung. Dagegen können Sie nichts machen.

Zu 2:
Kann Beleidigung sein, muss aber letztlich nachgewiesen werden. Zu 98 % wird der Staatsanwalt Sie auf den Privatklageweg verweisen. auf dem Sie mit entsprechendem Kostenrisiko die Sache verfolgen können.

Zu 3:
Diese Bemerkung kann durchaus schon eine Beleidigung darstellen; aber auch hier gilt das zu 2) Gesagte sowohl hinsichtlich der Beweisbarkeit als auch der Verweisung auf den Privatklageweg.

Einen Anspruch auf eine Entschuldigung haben Sie nicht; Sie können maximal eine geringe Geldstrafe für die Frau erzielen.

Bevor Sie derartige Aktionen starten, sollten Sie über das Risiko klarwerden, dass Sie die Behauptungen nicht beweisen können.
Ich gehe ja mal davon aus, dass Sie nicht ein vierjähriges Kind als Zeugin vor Gericht schleppen wollen.

Bei diesen Überlegungen sollten Sie auch mal die Möglichkeit in Betracht ziehen, mit der Frau zu sprechen, um mögliche Missverständnisse auszuräumen. Das führt oftmals viel weiter als die Keule mit Strafanzeige pp.

Mit freundlichen Grüßen


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