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Anzeige: Verdacht des Betruges


| 08.08.2005 12:41 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Sehr geehrter Anwahlt,

ich (20J. - keine Vorstrafen)habe vor einigen Wochen ein Notebook bei Ebay zum Kauf angeboten. Nach Auktionsende wollte der Käufer den Artikel durch eine Dritte Person abholen lassen. Ich stimmte dem nicht zu und bestand wie in der Auktion angegeben auf Vorkasse! Daraufhin verweigerte er die Zahlung und erstattete Strafanzeige wegen Betrug.

Nun ist der Betrugsvorwurf nicht ganz unbegründet. Ich habe in der Auktion falsche Angaben über Typ(Gerät hat aber angegebene Eigenschaften - Nur Typ-Name falsch angegeben) und Alter gemacht,Bei der Polizei habe ich das Notebook mitgebracht um die Exsistenz des Selben nachzuweisen.

Habe ich obwohl ich den Käufer nicht schaden wollte einen Betrug begangen? Welche Strafe habe ich zu erwarten?

Vielen Dank für eine schnelle Antwort.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn Sie im Auktionstext Vorkasse zur Bedingung für die Lieferung bzw. Übergabe des Notebooks gemacht haben, stellt es keinen Betrug dar, wenn Sie den Artikel bis zur Zahlung zurückbehalten. Schließlich haben Sie ja gerade nicht die Absicht gehabt, den Käufer zu schädigen. Schon die für einen Betrug notwendige Absicht, einen Irrtum zu erregen, wird es fehlen.

Ein Betrugsvorwurf könnte Ihnen allenfalls damit begründet werden, daß Sie wissentlich eine falsche Typenbezeichnung gewählt haben, um aufgrund dieses Irrtums beim Käufer das Gerät besser verkaufen zu können. In diesem Fall hätte der Käufer aber als Gegenwert trotzdem das Gerät bekommen und hätte natürlich, da es sich nicht um das angebotene Gerät gehandelt hätte, Gewährleistungsrechte geltend machen können, so daß ein Schaden nicht beabsichtigt war und Ihnen der Vorsatz fehlen wird. Davon abgesehen wird Ihnen die falsche Typenbezeichnung aber auch gar nicht vorgeworfen.

Einen Betrug haben Sie also im Ergebnis nicht begangen, so daß ich auch keine Grundlage für eine Bestrafung sehe.

Sollte die Staatsanwaltschaft trotzdem Anklage gegen Sie erheben, sollten Sie einen Anwalt mit Ihrer Vertretung betrauen und Akteneinsicht nehmen lassen. Mit der Akteneinsicht können Sie übrigens auch mich kostengünstig über das Online-Formular auf meiner Homepage beauftragen.

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt


www.andreas-schwartmann.de

Nachfrage vom Fragesteller 08.08.2005 | 13:58

Sollte es trotz aller Erwartungen zu einer Verurteilung kommen, mit welchem Strafrahmen muss ich rechnen.

(Bitte nicht den im StGB angeben - Dieser ist mir bekannt?

Danke!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.08.2005 | 12:27

Sollten Sie wider Erwarten verurteilt werden, dürfte die Strafe, wenn Sie nicht vorbestraft sind, bei ca. 20 bis 30 Tagessätzen liegen.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann

Bewertung des Fragestellers |


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