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Anzahlung im Nachhinein zu gering bei Autokauf

25.04.2016 10:05 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Guten Tag,

Ich habe im Januar ein Auto gekauft und in diesem Zug mein Altfahrzeug an den Händler verkauft.
Preis des neuen Fahrzeugs: 25.000€
- Verkaufpreis des alten Autos: 1.500€
= 23.500€

Wir hatten uns auf eine Anzahlung von 3000€ geeinigt, der Rest wird finanziert. Ich habe deshalb 3000€ in bar dabei gehabt und wollte diese anzahlen. Der Verkäufer teilte mir mit, dass die Finanzierung mit insgesamt 3000€ berechnet war und ich deshalb nur noch 1500€ anzahlen muss, weil der Preis meines Altfahrzeugs bereits in den 3000€ berücksichtigt ware.
Ich habe also die 1500€ gezahlt und eine Quittung erhalten.

Jetzt, etwa 3 Monate später, ruft der Händler an und teilt mir mit, dass noch 1500€ offen wären aus diesem Kauf. Genau die 1500€, die ich angeblich zu wenig angezahlt habe.
Der Händler bietet mir an die 1500€ nachzufinanzieren oder zu überweisen. Ist das den rechtens? Immerhin handelt es sich um einen Fehler des Verkäufers und nicht um ein Versäumnis meinerseits.

Über eine kurze rechtliche Einordnung wäre ich sehr dankbar.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Vorliegend wären zunächst die einzelnen Verträge zu prüfen. Der Verkaufspreis betrug 25.000,00 Euro. Wurde im Kaufvertrag der Wert des eingetauschten Fahrzeugs bereits berücksichtigt, so dürfte im Finanzierungsvertrag ein Restwert von 23.500,00 Euro enthalten sein. Weiterhin müsste dann im Finanzierungsvertrag eine Anzahlung von 3.000,00 Euro enthalten sein und die zu finanzierende Summe würde 20.500,00 Euro betragen. In diesem Fall müssten Sie die 1.500,00 Euro noch zahlen.

Sollte der Eintausch des Fahrzeugs im Rahmen des Finanzierungsvertrags enthalten sein, so würde eine Finanzierungssumme von 22.000,00 Euro (25.000,00 - 1.500,00 Eintausch - 1.500,00 Barzahlung) gegeben sein und sie müssten keine weiteren 1.500,00 Euro zahlen.

Auch wenn möglicherweise eine Fehlinformation des Verkäufers vorliegen sollte, so können Sie anhand der Vertragsunterlagen die genauen Modalitäten der zu leistenden Zahlungen ermitteln. Sollte man Ihnen aber zusätzlich Zinsen oder sonstige Kosten aufbürden, so brauchen Sie diese nicht zu zahlen, da die zu späte Zahlung der (möglicherweise) noch zu zahlenden 1.500,00 auf einer Fehlinformation des Verkäufers beruht.

Ob und inwiefern Sie die geforderten 1.500,00 Euro noch zahlen müssen hängt, wie oben beschrieben, von der Vertragskonstellation ab..

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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