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Anzahlung geleistet, Vertrag wurde noch nicht unterschrieben Storno möglich?

29.08.2019 13:21 |
Preis: 25,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Diplom Kaufmann Peter Fricke


Auslandsjahr in der USA- EF- Bildungsanbieter, Organisation für Sprachreisen, Schüleraustausch,
Auslandsjahr mit Schulbesuch)
Meine Tochter ( jetzt 14 Jahre) hat sich selber bei EF beworben über eine App auf dem Handy und hat Kontakt mit der Regionalmanagerin aufgenommen. Sie hat uns dann eingeladen für Sonntag den 25.08.2019 zu einer Präsentation bei EF in Düsseldorf. Daheim haben wir es besprochen
und ich selber ( Mutter) habe mit der Managerin gesprochen, auch über einen Frühbucherrabatt.
Dieser würde noch gelten bei einer Anzahlung von 10 % vom Programmpreis bis zum 29.08.19. Das habe ich leider gemacht.
Meine Tochter sagte mir 1 Tag später, dass sie ganz viel geweint hat, sie möchte auf keinen Fall die 10. Klasse wiederholen. Ihr Wunsch ist es , wenn sie wiederkommt, direkt in die 11. Klasse Ihren alten Klassenverband zu gehen.

Meine Frage?

Kann ich die Anzahlung stornieren, widerrufen ? Um das ganze erst einmal auf Eis zu legen.
Um Zeit zu haben mit der Schule zu reden.
Das war also ein Schnellschuss mit der Anzahlung, habe aber den per E-Mail zugeschickten Vertrag noch nicht unterschrieben. Weiß aber, dass eine Anzahlung auch eine Willenserklärung ist.

Mit freundlichen Grüßen


Sehr geehrte Ratsuchender,

der Tendenz nach dürften Sie eher schlechte Karten haben. Ein typischer Streit, in dem beide Parteien eine ihr günstige Rechtsfolge behaupten könnten. Sie sind der Auffassung, den Vertrag noch nicht geschlossen zu haben und die Gegenseite geht von einer Willenserklärung in Form der Anzahlung aus.

Tendenziell hat die Gegenseite auch recht, wie Sie das gesehen haben. Ich würde es vorsichtig versuchen und auf Kulanz der Gegenseite setzen, wenn zum Beispiel das Vorhaben auf später verschoben wird.

EF kann übrigens ganz schön pampig und kundenignorant sein. Lesen Sie mal im Internet, wie man von dort aus mit Reklamationen umgeht, die während oder nach dem Auslandsaufenthalt von Kunden angemeldet werden.

In meinen Augen ist die Anzahlung ein vorvertraglicher bindender Rechtsakt gewesen, der selbst bei noch nicht vollständiger Annahme des restlichen Vertrages einen Schadenersatz auslösen könnte.

Der Versuch der Einigung bietet sich mehr an als ein Streit.

Mit besten Grüssen

Fricke
RA

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