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Anzahlung bei mündlicher Vereinbarung und unterlassene Maklertätigkeit


| 06.09.2006 19:38 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



Guten Tag,
ich will meine Immobilie verkaufen und habe einem guten Bekannten, ein Mitarbeiter bei einer Immobilienfirma, einen Vorschuss für die Auslagen der Vermarktung überwiesen, jedoch keine schriftliche Übereinkunft mit ihm abgeschlossen.
Der Bekannte sicherte mündlich zu, für den Fall, die Immobilie nicht zu verkaufen, das Geld zurückzuüberweisen.
Nun wurde er knapp 3 Monate nicht tätig. Ich werde ihn schriftlich auffordern, das Geld rückzuüberweisen. Sollte er freiwillig nicht bezahlen, habe ich überhaupt eine Möglichkeit, wieder an mein Geld zu kommen?

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Sehr geehrter Ratsuchender ich bedanke mich für Ihre Anfrage und möchte diese auf Grund Ihrer Angaben wie folgt beantworten:

Sollte Ihr Bekannter das Geld nicht freiwillig herausgeben, so haben Sie die Möglichkeit in Form eines Mahnbescheides oder einer Klage Ihr Geld einzufordern.

Da Ihr Bekannter sich verpflichte hat, das Geld zurückzugeben, sollte die Immobilien nicht verkauft werden, ist er grundsätzlich dazu auch verpflichtet.

Das Problem, welches sich immer bei mündlichen Vereinbarungen ergibt, ist immer das des Beweises.

Sie, als Anspruchssteller, müssten in einem Gerichtsverfahren beweisen, dass diese Vereinbarung getroffen wurde.

Sollte die Vereinbarung nicht nachweisbar sein, so müsste nach den gesetzlichen Regelungen entschieden werden, die für Sie ebenso vorteilhaft sind.

Danach sind gemäß § 652 II BGB Aufwendungen dem Mäkler nur zu ersetzen, wenn diese vereinbart sind. Dies gilt auch dann, wenn ein Vertrag nicht zustande kommt.

Somit stünde auch nach der gesetzlichen Regelung dem Makler kein Ersatz von Aufwendungen zu, es sei denn er könnte nachweisen, dass eine andere Vereinbarung getroffen wurde.

Ich hoffe Ihnen im Rahmen dieser Erstberatung einen Überblick verschafft zu haben.

Ergänzend möchte ich auf folgendes hinweisen. Meine Auskunft umfasst wesentliche Gesichtspunkte die im geschilderten Fall allgemein zu beachten sind. Daneben können weitere Tatsachen von Bedeutung sein, die zu einem ganz anderen Ergebnis führen können. Deshalb sind verbindliche Empfehlungen darüber, ob und wie Sie Ihre Rechte durchsetzen können nur im Rahmen einer Mandatserteilung möglich.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwältin
Sylvia Vetter



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