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Anwaltswechsel vor Scheidungsantrag

18.11.2018 14:46 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Notarin und Rechtsanwältin Anja Holzapfel


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin unzufrieden mit meinem jetzigen Anwalt und überlege mir ihn zu wechseln, bin bisher aber davor zurückgeschreckt weil ich doppelte Kosten vermeiden möchte und der Verfahrenswert recht hoch ist.

Der bisherige Auftrag/die Vollmacht lautete bisher auf "wegen Trennungs- und Kindesunterhalt" (so die Überschrift), deckt aber auch die Antragstellung in Scheidung und Scheidungsfolgesachen ab.

Der Scheidungsantrag ist jedoch noch nicht erfolgt und steht jetzt an, nachdem mein Anwalt bisher lediglich außergerichtlich in der Frage der Ermittlung des Trennungs- und Kindesunterhaltes tätig war - beides Themen, die ich ihn gerne zu Ende bearbeiten lasse.

Zur Stellung des Scheidungsantrags hat mein Anwalt von mir nun eine erneute Vollmacht erbeten, diesmal übermittelt mit "wegen Ehescheidung".

Dies lässt mich hoffen, dass es ein guter Moment ist den Anwalt zu wechseln, so dass die Anwaltskosten für die Scheidung und Scheidungfolgesachen nur einmalig von meinem neuen Anwalt berechnet werden können.

Bitte erläutern Sie mir wie vorzugehen ist und was zu beachten ist, um die Kosten eines Wechsels unter diesen Vorraussetzungen zu minimieren. Dabei ist es eine Option jene Themen die bereits vom bisherigen Anwalt bearbeitet werden bei ihm zu belassen.



Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Ihr Ansatz ist richtig: Sie haben nur dann mit Mehrkosten zu rechnen, wenn ein und dieselbe Angelegenheit von mehreren Anwälten bearbeitet wird.

Es ist daher unter Kostengesichtspunkten sinnvoll, die laufenden Verfahren vom bisherigen Anwalt weiter bearbeiten zu lassen und für das neue Verfahren ggf. einen neuen Anwalt zu beauftragen.

Wenn Sie allerdings den Anwalt bereits mit dem Scheidungsverfahren beauftragt hätten, könnte er eine reduzierte Verfahrensgebühr beanspruchen, wenn der Auftrag von Einreichung des Antrags endet. Der Umstand, dass er von Ihnen ausdrücklich eine neue Vollmacht anfordert, kann aber durchaus darauf hindeuten, dass auch er davon ausgeht, dass bisher eine Vollmacht für dieses Verfahren nicht erteilt wurde.

Sie sollten dem Anwalt mitteilen, dass Sie ihn bezüglich des Scheidungsverfahrens nicht beauftragen möchten. Warten Sie ab, ob er hier eine Rechnung übermittelt. Wenn auch er davon ausgeht, dass ein Auftrag bisher nicht erteilt wurde, sollte dies nicht der Fall sein.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.


Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-

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