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Anwaltswechsel möglich

10.07.2011 15:15 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Ich versuche in Kurzform meine Fragen zu stellen, da die Vorgänge welche am 4.6.11, einem Samstag gegen 22.15 Uhr mir gegenüber geschehen sind- bis heute, noch nicht geklärt und gerechtfertigt sind.
Ich bin 58 Jahre, weder vorbestraft, noch jemals als Angeklagter mit der Justiz in Konflikte gekommen bin.
Ich habe einen Sohn Marc 11 Jahre- Nachkömmling- ich Sorgerecht zuu 50 %, mit der Mutter nicht verheiratet.
Marc wohnt und lebt zu 80 % bei mir in meiner Wohnung.

Dies als Vorinformation.

Am Samstag, den 4.6.11 gegen 22.15 Uhr läutet es bei mir.
Ab jetzt punktuell Kurzfassung der Ereignisse:

Hier ist die Polizei
Ich sitze zu diesem Zeitpunkt mit meinem Sohn auf meinem Balkon
Wir hören Musik -leise- Chris de Burgh
Ich gehe hinunter an die Haustüre und öffne
Da war die Polizei schon an der Hasustür-nicht mehr am verschlossenen Hoftor-Marc berichtet mir 2 Tage später das der Polizist über das Hoftor gestiegen sei und dann der Polizistin das Tor geöffnet habe-was geht mit einem Drückerknopf auf der Rückseite der Briefkastenanlage
Sofort und ohne jeglichen Begründungen werde ich mit Gewaltanwendung von der Polizistin nicht nur aufgefordert zu schweigen, sondern - Sie wendet mir gegenüber Gewalt an.
Indem Sie mir bei meinen Versuchen den Grund Ihres Einsatzes zu erklären sofort immer und immer wieder den linken Arm nach oben gebogen hat.
Ich war aufgrund der Witterung nur in Bermudashorts-Badeschlappen und T-Shirt bekleidet-hatte keinerlei Gegenstände bei mir und habe mich auch nicht gewehrt, was ich ja zum einen NIE gemacht hätte und zum andern aufgrund des immer wieder folgenden hochbiegen meines linken Armes durch die Polizistin gar nicht möglich war.

Mein Sohn nach wie vor auf dem Balkon, bekommt das von oben 2 OG alles mit.
Ich weise die Polizistin darauf hin, das Sie mir nicht mehr den linken Arm hochbiegen soll, da dies riesige Schmerzen auslöst.
Aus diesen Gewaltanwendungen folgt, das ich am 5.6.11 gegen Miittag den Notarzt rufen musste, weil ich noch nicht einmal aus meinem Bett ohne Schmerzen aufstehen konnte.Nur auf allen Vieren auf dem Po rutschen zu einem Stuhl gelingt es mir mich aufzurichten.

Aber bei der Gewaltanwendung ohne Nennung von Gründen durch die Polizei mir gegenüber ist es nicht geblieben.
Ich wurde in kürzester Zeit in den Polizeiwagen abgeführt und direkt in Gewahrsam -Zelle- bis 6.30 Uhr morgens inhaftiert.
Immer noch ohne Nennung von Gründen.
Meinen Sohn hat diese Besatzung des Polizeiwagens allein gelassen.
Erst ca. 20-30 Minuten später, so erfahre ich später von meinem Sohn kam ein 2 ter Polizeiwagen mit anderen Polizeibeamten und hat Ihn zu seiner Mutter gebracht.

Aufgrund der unfassbaren Ereignisse am 4.6.2011

Nämlich:

Körperverletzung-Gewaltanwendung gegen mich.

Nachweisbar durch Atteste der Notärztin +Hausärztin, welche auch Hämathome am linken Arm festgestellt haben, den ich bbis heute nicht ganz nach oben heben kann.

In Gewahrsamnahme OHNE Begründungen-ohne richterlichen Beschluss! Von ca. 22.30 Uhr bis Sonntag 06.30 Uhr.

Sowie Hausdurchsuchung, berichtet mir mein Sohn, was auch so sein muss, denn bei Entlassung erhalte ich von der Polizei meinen Geldbeutel, welchen ich nicht bei der gewaltsamen in Gewahrsamnahme bei mir hatte zurück.

Jetzt meine eigentlichen Frgen:

Ich habe mir darauf einen Anwalt genommen, bei dem ich den Eindruck hatte, das er sehr unter Zeitdruck steht, aber die Ereignisse auch als rechtlich nicht zulässig hält.
Vielleicht deshalb auch unter Zeitdruck-massiv- weil, was ich später erfahren habe, kurz vor seinem 3 wöchigen Urlaubsbeginn stand.

Mein wohl gerechtfertigter Wunsch, gegen die vorgenannten Aktionen der Polizei vorzugehen.

Ich erteile hierzu eine Vollmacht an den Anwalt.
Frage Ihn nach den Kosten für mich mich.
Er antwortet mir noch das der Streitwert bei 5.000.-- € liegen könnte. Beim Verwaltungsgericht.
Wohl??? Zuständige Instanz-Baden-Wttg.
Auf meine Fragen, was das in Euro bedeutet - keine Antwort!
Meine Rechtschutzversicherung, so stellt sich später heraus- übernimmt, auf Anfrage des RA Kosten beim VG nicht.

Jetzt habe ich Kostenrechnungen von meinem RA von ca. 900.-- € vorliegen-noch nicht bezahlt von mir.
Zzgl ca. 370.-- € Kostenvorschuss angefordert vom VG, noch nicht bezahlt.
Somit fast 1.300.-- €!
Ich bin Krebspatient-Frührenter, mit 1.300.-- € Rente, das weiss der Anwalt.

Bei Entlassung, nicht vor der Gewahrsamnahme, erhalte ich von der Polizei, ein Formular : Unterrichtung und Rechtsbehelfsbelehrung gem. § 28 ( 2 ) PolG.-Poliozeirechtliche Ingewahrsahrsamnahme- ich solle dieses Formular- unterzeichnen.
Was ich nicht getan habe-
Auf meine Anforderung erhalte ich dan um 6.30 Uhr eine Kopie dieses Formulares, das mein Anwalt kennt.
Die Polizeiakten liegen bis heute nicht vor, evtl. jetzt doch bei meinem Anwalt, der diese angefordert hat, aber in Urlaub ist.

Ich forsche nach über das Internet was im Polizeigesetz § 28 (2) steht.
Wenn ich das lese-so gab es für all die oben genannten Maßnahmen KEINERLEI GRÜNDE!! für solche Methoden der Polizei!
Eine Unterrichtung durch meinen Anwalt- nämlich, was sich aus § 28 ( 2 ) PolG ergibt erfolgte NIE!
Vielmehr-die Antworten- nicht zulässig- usw.

Hätte ich gewusst - auch wenn ich denke, dachte, das so etwas nicht in einem Rechtstaat wie der BRD möglich ist-sein kann.
Hätte ich die grausamen Aktionen!
Gewahrsammnahme-ich habe nur einmal ein Gefängnis von innen gesehen und das ist Alkatraz-heute Museum! Die Beauftragung des Anwaltes aus Kostengründen für mich nochmal überdacht.
Denn bis jetzt -nur Klageschrift ist beim VG eingereicht- Kostenanforderung beim VG noch nicht gezahlt von mir-bin aber noch in der Frist- wegen der Annahme der Klage- wohl NIE gemacht, das bedeutet für mich im KLARTEXT!

Eine Monatsrente von 1.300.-- € sind weg.
Eine Aufklärung der Kosten durch den Anwalt erfolgte nicht.

Kann ich den Anwalt wechseln?
Denke ich habe hier eine gute Alternative gefunden?
Hätte der Anwalt nicht die Pflicht gehabt?

Mich genau über die entstehenden Kosten aufzuklären?
Über das was in § 28 ( 2 ) PolG steht?
Was ich selbst herausfinden muss.
Mir noch nicht einmal, nachdem er den Entwurf der Klageschrift per Fax zugesandt hat- ich Korrekturen vorgenommen habe- den endgültigen Text der Klageschrift zu übersenden?
Seine Aussage, das wäre nicht üblich!
Ich glaube vielmehr, das meine Änderungsvorschläge NICHT in den Entwurf und letztendlich in die Klage eingeflossen sind.

Kann und wenn ja den Anwalt sofort wechseln?
Klage beim VG eingereicht!
Muss ich die Kostenrechnung des Anwaltes bezahlen über 900.-- €

Ergänzend sei erwähnt hat aber mit den eigentlichen Fragen nichts zu tuen, das die Polizei wusste-da war ich in der Zelle! das ich Krebspatient bin! Wasser brauche-zum trinken-einen Arzt-meinen Anwalt sprechen will usw.
1/2 Becher Wasser!! Nicht einmal 0,2 Liter.
Habe aus der Latrine Wasser mit den Händen getrunken.
Waschbecken nicht vorhanden.
Keine Reaktion darauf, will meinen Anwalt sprechen.
Keine richterliche Verfügung.
Einamal zwischen 22.30 Uhr und 6.30 Uhr öffnen der Zellentüre-1 Polizeibeamter und eine angebliche Ärztin für 30 Sekunden!!
Mit dem halben Becher Wasser-Blutdriuck kurz am rechten Arm messen- weg waren Sie.
Pyschoterror die ganze Nacht!
Weisse Neonröhre geht in unregelmäßigen Abständen an und aus!
Holzliege OHNE AUFLAGE! OHNE KISSEN!
Badeschlappen von mir ausziehen vor der Zelle!
Bermuda-Shorts-Thirts -Ende!
Ich habe gefroren.

Dann heute NOCH IMMER SCHMERZEN!
Linke Schulter!
Bin gespannt auf eine Antwort, auch wenn ich mir darüber bewusst bin, das Kollegen, nicht gerne in solchen Fragestellungen, gilt auch im medizinischen Bereich gerne aktiv werden.


Sehr geehrter Fragesteller,

unter Berücksichtigung des mitgeteilten Sachverhaltes möchte ich Ihre Frage wie folgt beantworten:

Ein Anwaltswechsel ist immer mit zusätzlichen Kosten verbunden. Bei Mandatsentzug haben Anwälte das Recht, mit ihrem bisherigen Mandanten abzurechnen. Für die bisher geleistete Arbeit haben Anwälte einen Erstattungsanspruch.

Bestehen Anhaltspunkte dafür, dass Sie mittellos sind, muss der Anwalt Sie auf die Möglichkeit der Inanspruchnahme von Prozesskostenhilfe hinweisen. Der Rechtsanwalt ist verpflichtet, den Mandanten umfassend und erschöpfend zu beraten. Dabei muss er die geeigneten Schritte zur Zielerreichung vorschlagen, voraussehbare rechtliche Nachteile für den Auftraggeber vermeiden und den Mandanten auch über das Kostenrisiko aufklären (BGH 17.12.1987 - IX ZR 41/86). Allerdings besteht keine Pflicht des Anwalts die Kosten vorauszusagen. Lediglich wenn der Mandant nach den Kosten fragt, muss der Anwalt eine Voreinschätzung – in der Regel unter Vorbehalt - geben. In vielen Fällen ist es überhaupt nicht möglich die Rechtsawalts- und Prozesskosten vorauszusagen. Der Anwalt muss seit dem 01.07.2004 allerdings darüber aufklären, dass er nach dem Streitwert abrechnet.

Auch auf konkrete Nachfragen trifft den Rechtsanwalt eine Aufklärungspflicht. Trifft den Rechtsanwalt eine Aufklärungspflicht muss der Rechtsanwalt beweisen, dass er dieser Pflicht nachgekommen ist.

Ich rate Ihnen sich erneut mit Ihrem Rechtsanwalt zu besprechen und zu einigen, damit Ihnen nicht weitere Kosten durch einen Anwaltswechsel entstehen. In der Regel ist der Antrag auf Prozesskostenhilfe auch im jetzigen Stadium des Verfahrens noch möglich. Insofern sollte Ihr Rechtsanwalt einen solchen Antrag bei Gericht einreichen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!!!


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