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Anwaltsrechnung zur Pfändung nach Teilungsversteigerung

| 04.02.2019 17:07 |
Preis: 25,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Beantwortet von

Rechtsanwältin Brigitte Draudt


Mein Ex-Mann ist hoch bei mir verschuldet. Da mit ihm keine Einigung über die Aufteilung der Immobilien möglich war, hatte ich die Teilungsversteigerung eines Grundstücks beantragt, welche erfolgreich durchgeführt wurde. Zuvor hatte ich eine Sicherungshypothek eintragen lassen. Dies war die einzige Hypothek auf dem Grundstück und lediglich auf seinem Eigentumsanteil. Somit war ich der festen Überzeugung, dass ich den hälftigen Betrag, rund 24.000 €, sicher ausgezahlt erhalte.

Meine Anwältin hat jedoch zunächst unangekündigt ein Aufforderunggschreiben zur Freigabe des Hinterlegungsbetrages an meinen Ex-Mann gesandt und hierfür fast 300 Euro berechnet (0,3 Gebühr gemäß Nr. 2300,3404 VV RVG + MWST). Vermutlich hat mein Ex-Mann hierauf gar nicht reagiert oder abgelehnt, da das seine seit Jahren übliche Reaktion ist, eine Information durch meine Anwältin hierüber erfolgte jedenfalls nicht. Anschließend hat meine Anwältin - wieder unangekündigt - einen PFüB ans Amtsgericht gesandt, um die Forderung aus der Hinterlegungsstelle zu pfänden, und hierfür über 400 € berechnet (0,3 Gebühr gemäß Nr. 3309 VV RG + MWST und Auslagen). Bei beidem frage ich mich, ob das überhaupt erforderlich war. Schließlich hatte ich die Forderung bereits über die Sicherungshypothek abgesichert, so das m. E. auch ohne Aufforderungsschreiben und PfüB die Auszahlung hätte erfolgen müßen. Was ist Ihre Einschätzung hierzu? Insgesamt geht es um rund 700 € Anwaltsgebühren.
Eingrenzung vom Fragesteller
04.02.2019 | 17:12

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ich beantworte Ihre Frage gerne wie folgt:

Durch die Sicherungshypothek sind Sie abgesichert. Sie wird im Grundbuch eingetragen. Das bedeutet aber noch nicht, dass Sie "automatisch" Geld erhalten. Hierfür ist ein entsprechender Antrag bei Gericht notwendig und zuvor fordert man den Schuldner zur Zahlung auf. Das Vorgehen und die entsprechenden Rechnungen Ihrer Anwältin sind daher in Ordnung.

Ich hoffe, Ihnen weiter geholfen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

Draudt
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 07.02.2019 | 08:25

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Eine kurze Verständnisfrage habe ich noch:

"Ein entsprechender Antrag bei Gericht" kann also nicht formlos erfolgen sondern muss also ein Pfändungs- und Überweisungsbeschluss sein?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.02.2019 | 08:39

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ja, das ist so. Selbst ein formloses Schreiben würde die Anwaltsgebühren auslösen.

Mit freundlichen Grüßen Draudt Rechtsanwältin.

Bewertung des Fragestellers 07.02.2019 | 12:05

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