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Anwaltsrechnung ohnen Auftrag?

15.02.2005 19:24 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Sehr geehrte Damen und Herren,
da ich meine Verlobung getrennt habe, steht nun ein gemeinsames Haus zum Verkauf. Dieses Haus hat einen Verkehrswert von 320000 Euro. Zu Verkaufen ist es für ca. 300000-310000 Euro. Für Nähere Verhaltensweisen suchte ich einen Anwalt auf für ein orientierendes Beratungsgespräch auf. Es gab keinen schriftlichen Auftrag und es wurde auch nichts eingeleitet. Dieses Gespräch dauerte ca 50 Minuten. In diesem Gespräch erwähnte ich, dass meine Ex-Verlobte das Haus für 270000 Euro übernehmen würde, ich dieses Angebot natürlich ausgeschlagen habe, da der freie Markt mindestens 300000 ergibt. Da mir der Anwalt noch nicht einmal ansatzweise sagen konnte, welche Kosten für die Beratung und und eventuelle weitere Schritte entehen würden, beließ ich es bei diesem einen Besuch. Es kam nun eine Rechnung über 242,67 Euro inkl. 16% MWSt. Die Beratung hat der Anwalt auf 1,25 Stunden veranschlagt wurde wie folgt verrechnet: 0,2 Beratungsgebühr, VV Nr.2.100 (Gebührenrahmen 0,1-1,0). Außerdem wurde als Geschäftswert 50000 Euro angegeben. Es standen aber nie 270000 sondern 300000 Euro Verkaufswert zur diskussion, also ein Geschäftswert von 20000 Euro.
Ist dir Rechnung zu hoch?
Welche Zahlungsverpflichtungen habe ich ohne Auftrag überhaupt?
Zählt das Argument des Anwalts er steht für seine Aussagen mit in der Verpflichtung, wenn es keine schriftliche Stellungnahme gibt?
Vielen Dank
15.02.2005 | 19:50

Antwort

von


(141)
Nürnberger Strasse 24
63450 Hanau
Tel: 06181-6683 799
Web: http://www.glatzel-partner.com
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

zunächst vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ihren Schilderungen zu Folge handelte es sich bei Ihrem Termin um eine sog. Erstberatung. Grundsätzlich darf bei einem Verbraucher die Erstberatung maximal 190,- EURO zzgl. 16 % MwSt und einer Pauschale für Post und Telekommunikationsleistungen in Höhe von 20,- EURO, insgesamt also maximal 243,60,- EURO inkl. MwSt verlangt werden.

Bei einem Streiwert von 20.000,- EURO fällt allerdings bei einer Gebühr von 0.2 Gebühren von insgesamt 163,80,- EURO an, bei einem Streiwert von 50.000,- EURO Gebühren von 266,- EURO.

Die tatsächliche Höhe des Streitwerts kann allerdings aus Ihren Schilderungen nicht entnommen werden, da für die Bestimmung maßgeblich das Begehren des Mandanten entscheidend ist.

Ferner entstehen auch Honorarverpflichtungen ohne schriftliche Beauftragung.

Insgesamt liegt das anwaltliche Honorar aber nicht über der Obergrenze für eine Erstberatung.


Mit freundlichen Grüßen


Marcus Alexander Glatzel
Rechtsanwalt



Rechtsanwalt Marcus Alexander Glatzel, Dipl.-Jur.

ANTWORT VON

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