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Anwaltsrechnung korrekt berechnet?

02.06.2006 10:07 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jens Jeromin


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich kam mit einer Rechnung über 709,51 Euro in Verzug und bekam ein Anwaltsschreiben.
Der Anwalt forderte mich auf die Rechnung zu bezahlen und schickte seine Rechnung für dieses Schreiben gleich mit. Diese erscheint mit etwas hoch und setzt sich wie folgt zusammen:

Gegenstandswert 709,51 Euro

1,6 Geschäftsgebühr Nr. 2400, 1008 VV 104,00
Auslagenpauschale Nr. 7002 VV 20,00
16 % Umsatzsteuer Nr. 7008 VV 19,84
gesamt 143,84

Ist die Rechnung korrekt berechnet?

Vielen Dank

Sehr geehrter Fragesteller,


vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Informationen wie folgt beantworte:

Bei einem Gegenstandswert von bis zu 900,00 € beträgt eine 1,6fache Gebühr 104,00 €, auch Auslagenpauschale und Umsatzsteuer wurde korrekt berechnet.

Die 1,6fache Gebühr setzt sich hier aus einer 1,3fachen Geschäftsgebühr (Nr. 2400) sowie einer 0,3fachen Erhöhungsgebühr (Nr. 1008) zusammen.

Eine 1,3fache Geschäftsgebühr ist die "Standardgebühr" für durchschnittliche schwierige und aufwändige Fälle und ohne nähere Informationen, ob ein unterdurchschnittlicher Fall vorliegt, nicht zu beanstanden.

Die 0,3 fache Erhöhungsgebühr wird fällig, wenn der Rechtsanwalt in derselben Angelegenheit zwei Personen vertritt.

Hier kommt es also darauf an wer Ihre Gläubiger sind. Bei einer Einzelperson oder einer GbR wäre die Erhöhungsgebühr nicht gerechtfertigt.

Ich bedauere Ihnen keine positivere Mitteilung machen zu können und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen

Jens Jeromin
Rechtsanwalt

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