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Anwaltsrechnung korrekt?


13.11.2006 20:30 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Guten Abend,
ich habe einen Rechtsanwalt aufgesucht und bin über die Rechnungshöhe entsetzt. Bitte prüfen Sie, ob die Rechnung in Ordnung ist?
An einem Samstag Abend bin ich zu dem Anwalt zu einem Gespräch gefahren. Meine Ex-Frau, mein Sohn und ich haben ein Haus erworben. Alle drei Parteien haben den Darlehensvertrag seiner Zeit unterschrieben. Nun weigerte mein Sohn sich das Haus mit abzubezahlen. In diesem Gespräch mit dem RA ging es um die Frage, ob mein Sohn dazu verpflichtet ist das Haus mit abzubezahlen oder nicht. Der RA erklärte mir, dass mein Sohn zur Zahlung verpflichtet sei dazu müsse der RA vorher den Darlehensvertrag prüfen und noch fehlende Unterlagen anfordern. Zu diesem Zweck habe ich ihm bedauerlicherweise eine Blanko-Vollmacht unterschrieben.
Am nächsten Abend (einem Sonntag Abend) habe ich den RA auf seinem Handy angerufen und ihm mitgeteilt, er möge bitte nichts unternehmen, meine Akte schließen und mir die Rechnung zukommen lassen.

Nun berechnet er wie folgt:

Pos. 1 VV-Nr. 2400 Geschäftsgebühr 1,30 Gebühren vom Wert 40.000 € 1.172,60 €
Pos.2 VV-Nr. 7002 Auslagenpauschale 20,00 €
Pos. 3 Summe netto 1.192,60 €
Pos. 4 zzgl. 16 % USt 190,82 €
SUMME 1.383,42


Kann diese Rechnung tatsächlich berechtigt sein?
Der RA hatte ja gar keine Gelegenheit, für mich tätig zu werden (Erstgespräch am SA Abend, am SO Abend die Nachricht von mir, bitte Akte schließen).
Über den Wert 40.000 € haben wir überhaupt nicht gesprochen. Die Summe muss der RA aus dem Darlehensvertrag entnommen haben 250.000 DM dividiert durch 3 Personen).
Kann in diesem Fall wirklich die Geschäftsgebühr in Ansatz gebracht werden, wo ich doch nur beraten worden bin? Und wenn ja, ist die Gebühr von 1,3 in diesem Fall angemessen?

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Sehr geehrte Fragestellerin,

die von Ihnen aufgeworfenen Fragen beantworte ich wie folgt:

Leider sind Sie verpflichtet, die Geschäftsgebühr zu zahlen. Grund hierfür ist, dass es nicht auf die Tätigkeit des Anwalts ankommt, sondern auf den Auftrag: Wenn Sie mit dem Anwalt die geschilderten Tätigkeiten vereinbart haben und hierbei ein Auftreten nach außen erforderlich werden sollte, wird daher eine Geschäftsgebühr fällig. Nach Ihrer Schilderung dürfte eine solche vorliegen, da für das Entstehen einer solchen Gebühr das Betreiben des Geschäfts einschließlich der Information (Vorbem 2.4 Abs. 3. 1. Alt. VV RVG) verlangt wird.

Mit freundlichen Grüßen

Pilgermann, Rechtsanwalt
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