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Anwaltsrechnung - Änderung der Summe möglich


03.07.2006 12:59 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Hallo,
folgender Vorgang:
ich habe eine Anwalt bei meiner Scheidung um Rat gefragt.
DAuer: 2 * 25 Min telefonisch, ohne Hinweis darauf, dass kostenpflchtig.
Es kam eine Rechnung
Beratungsgebühr Nr 2100 VV 360 EUR
Auslagen 20 EUR

Nach Anraten eines anderen Anwalt habe ich dann gesagt, dass dies in meinen Augen nur eine Erstberatung war und habe entsprechenden Betrag 190 EUR überwiesen.

Jetzt kam ein Schreiben, dass wenn ich das nicht bezahlen würde (380), er mir eine neue Rechnung schreiben würde, über 800 - 1000, da dies die tatsächliche Gebühr gewesen wäre.

Ich werde jetzt die ursprüngliche rechnung bezahlen (da Gebührenordnungen wirklich eine Grauzone sind, man konnte nicht wirklich ausschliessen, ob er denn nicht doch diese 800 - 1000 hätte verlangen können, da dies nach meinen jahreseinkommen machbar adequat wäre), aber werde ihm einen Brief schreiben, der keine Beleidigung enthält, da aber ein ziemlicher Choleriker ist, ihn sehr provozieren wird....
Frage: Kann er - obwohl ich seine ursprüngliche Rechnung bezahlen werde- , sagen, "Nee, ich schreib Dir einfach eine neue mit 800-1000 EUR da ich das hätte verlangen können", d.h. kann man seine Forderungen trotz Begleichen, einfach mal eben erhöhen ?
gruss

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich im Rahmen dieser Erstberatung wie folgt beantworten:

Meiner Ansicht nach könnte der Anwalt keine neue (höhere) Rechnung schreiben, nachdem Sie die jetzige Rechnung beglichen haben werden. Denn der Anwalt schreibt ja selbst, dass er nur dann eine höhere Rechnung schreiben werde, wenn die jetzige Rechnung nicht bezahlt würde.

Würde er also, nachdem Sie die jetzige Rechnung bezahlt haben werden, noch den Mehrbetrag einfordern, so wäre dies als „rechtsmissbräuchlich“ anzusehen.

Daneben spricht hier gegen die Geltendmachung einer über die Kappungsgrenze (190 € netto für die Beratungsgebühr) hinausgehenden Forderung, dass Sie zu Beginn des zweiten Gesprächs vom RA nicht darauf hingewiesen worden sind, dass nunmehr die Beratung „erheblich teurer“ werden würde. Dieses Erfordernis (Hinweispflicht des RA, dass Kappungsgrenze überschritten wird) wird jedenfalls teilweise von der Rechtsprechung so gefordert.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan André Schmidt, LL.M.
Rechtsanwalt
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