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Anwaltskosten verhandelbar?

| 15.11.2013 23:54 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Raphael Fork


Zusammenfassung: Gebührenrechnung Anwalt

Ich hatte den Anwalt meiner Mutter um eine rechtauskunft gebeten und zwar bezüglich der Verjährung von Zinsen auf einen Vollstreckungsbescheid von 1984 und die Möglichkeit der Verlängerung dieser Forderung nach 30 Jaheren um eine Basis für Verhandlungen zu haben.

Er müsste dazu den Titel sehen und ich sollte ihm das Schreiben mit der Forderung des Gegnerischen Anwaltes geben damit er eine Kopie des Vollstreckunsbescheides anfordern könne. Dann machte er einen Termin mit mir und leitete einen Schriftverkehr ein um einen Vergleich auszuhandeln ohne mich über die dadurch entstehenden Kosten zu informieren.
Im Laufe von einigen Schreiben in denen die Gegnerische Partei hauptsächlich Unterlagen meiner Situation haben wollte und mein Anwalt meine Situation schilderte übermittelte er mehrere male völlig falsche Informationen die ich berichtigen musste bis mir das zu viel wurde und er mir auch wiederwillig wie es schien auf mein Verlangen hin die entstehenden Kosten mitteilte, nahe an €500 bei einem Streitwert von ca €4700 obwohl er meine finanzielle Lage genau kannte die nicht für solche Ausgaben vorsieht deshalb auch die nicht bezahlte Forderung der Sache die er bearbeitet hat.
Nun habe ich Ihm einen freundlichen Brief geschrieben das ich Schadensbegrenzung betreiben muss und die Sache selbst weiterführen werde und um eine angemessene Rechnung gebeten, angemessen daran das ich meine eigentliche Frage nicht beantwortet bekommen habe und an der mangelhaften Ausführung seines Services. Natürlich habe ich eine Rechnung in vollem Unfang erhalten ohne auf meine Punkte einzugehen, lediglich das wir unterschiedliches Verständnis über die zwischen uns geführten Gespräche haben.

Mein Standpunkt ist er hat mich in ein Verfahren hineinbuchsiert das ich eigentlich gar nicht wollte, es nicht zu meiner Zufriedenheit ausgeführt und auch nicht zu ende geführt, natürlich weil ich das Verfahren abgebrochen habe. Welche Chance hab ich mich auf eine angemessene Summe zu einigen?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:




Frage 1:
"Welche Chance hab ich mich auf eine angemessene Summe zu einigen?"



Das wird sich erst zeigen wenn Sie der zuständigen Rechtsanwaltskammer oder aber der Schlichtungsstelle der Anwaltschaft (zu finden unter http://www.schlichtungsstelle-der-rechtsanwaltschaft.de/ ) den kompletten Sachverhalt einschließlich Schriftverkehr übermitteln und um eine Vermittlung bitten.

Nach Ihrer Schilderung schätze ich die Chancen 60 zu 40 zu Ihren Gunsten.


Grund dafür ist ist: Sie wollten Beratung. Diese hätte grundsätzlich maximal 190 € + MwSt kosten dürfen.

Die in Rechnung gestellte Summe ist angesichts des Streitwerts durchaus angemessen für eine außergerichtliche Tätigkeit des Kollegen.

Wie die Gespräche dann konkret geführt wurden und welche Schlussfolgerung daraus zu ziehen ist, darüber entscheidet dann die Kammer bzw. die Schlichtungsstelle gem. ihrer beider Angaben. Ob hier tatsächlich über eine Beratung hinaus abgerechnet werden darf, wird von Ihrer konkreten Absprache mit dem Kollegen abhängen.

Diese kann ich allein anhand Ihrer Schilderung noch nicht beurteilen.




Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael Fork, Rechtsanwalt


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Bewertung des Fragestellers 19.11.2013 | 10:48

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"Eine Lösung konnte in dem Fall noch nicht gefunden werden aber die Tips und das Feed back waren sehr hilfreich."
Stellungnahme vom Anwalt:
Vielen Dank für die überwiegend freundliche Bewertung.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg in der Sache und dass sich diese schnell zu Ihren Gunsten klären lässt.