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Anwaltskosten trotz Kooperationsbereitschaft bei Schadensersatzanspruch


12.12.2017 23:07 |
Preis: 48,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Es wurde eine Wohnung vermietet, die nicht den Brandschutzanforderungen entspricht. Darauf hat mich die Hausverwaltung aufmerksam gemacht. Es besteht also ein Mangel der Mietsache gemäß §536a Absatz 1

Ich habe dem Mieter geschrieben, dass ich versuchen würde den Mangel zu beseitigen, dass ich ihm aber kündigen müsse, falls dies nicht funktioniert.

Antwort des Mieters:
"Ich werde mich sicherheitshalber nach einer anderen Wohnung umschauen, weil mir diese auch langsam zu teuer ist"

Der Mangel ließ sich nicht beheben und ich musste kündigen. Jetzt habe ich ein Schreiben seines Anwalts, dass ich rechtsverbindlich erklären soll, dass ich für alle Schäden hafte, die dem Mieter entstehen (Umzugskosten, Differenz Miete und Maklerprovision).

Da die Ansprüche gerechtfertigt sind, bin ich bereit, diese Kosten zu übernehmen. Dazu hätte eine einfache Bitte des Mieters gereicht.

Im Mietvertrag stand nichts zur Form der Kündigung. Meine Kündigung ist daher nicht wirksam, weil ich sie per email schickte.

Frage 1: Da ich mich zu keinem Zeitpunkt meiner Verpflichtung entziehen wollte und da ich den gegnerischen Anwalt nicht beauftragt habe, warum sollte ich ihn jetzt bezahlen?

Frage 2: Muss in dem Kündigungsschreiben außer der Begründung warum ich kündige noch etwas stehen, damit es rechtswirksam ist und hat es Auswirkungen auf die Forderung des gegnerischen Rechtsanwalts, wenn ich in der neuen Kündigung direkt meine finanzielle Unterstützung anbiete?
13.12.2017 | 00:06

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

Ihre Fragen beantworte ich wie folgt:

1. Wenn Sie bzgl. des mangelnden Brandschutzes nicht fahrlässig waren, brauchen Sie die Anwaltskosten nicht zu ersetzen.

2. Die Kündigung muß schriftlich erfolgen und begründet werden. Weitere Erfordernisse bestehen nicht. Sie sollten gem. § 543 Abs. 2 Nr. 1 BGB mit der Begründung kündigen, daß dem Mieter der vertragsgemäße Gebrauch wegen der nicht einzuhaltenen Brandschutzanforderungen nicht gewährt werden kann. Sie können ausdrücklich anerkennen, daß Sie dem Mieter für die entstandenen und noch entstehenden Schäden und Aufwendungen Ersatz schulden (Umzugskosten, Differenz Miete und Maklerprovision). Auswirkungen darauf, ob Sie die Anwaltskosten ersetzen müssen, hat letzteres jedoch nicht.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Auskünften gedient zu haben und weise darauf hin, daß diese auf Ihren Angaben beruhen. Bereits geringfügige Abweichungen des Sachverhalts können zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen.

Nutzen Sie im Zweifelsfall gern die kostenlose Nachfragefunktion!

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt


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