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Anwaltskosten ohne Beauftragung bei Scheidung

28.01.2021 14:16 |
Preis: 40,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


15:25

Die Scheidung meiner Freundin ist gerichtlich abgeschlossen. Die Scheidung würde vom Ehemann eingereicht und es wurde beschlossen beide durch einen Anwalt vertreten zu lassen. Meine Freundin hatte eine Anwältin die ihr, ohne schriftliche Beauftragung, beim Aufsetzen von Briefen und Telefonaten mit dem gegnerischen Anwalt unterstützte. Kontakt mit der Anwältin war nur telefonisch und per Mail. Auch beim Scheidungstermin war Sie nicht anwesend! Der Gegenstandswert liegt bei 290000€. Welche Kosten darf die Anwältin berechnen?

28.01.2021 | 14:49

Antwort

von


(1278)
Karolinenstr. 8
33609 Bielefeld
Tel: 0521/178960
Web: https://www.reinhard-otto.de
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Guten Tag,

entscheidend für die Frage des abrechenbaren Honorars ist der erteilte Auftrag. Grundsätzlich hindert fehlende Schriftform nicht die Auftragserteilung, diese kann auch mündlich geschehen.

Wenn die Anwältin auftragsgemäß im Hintergrund geblieben ist und zu keinem Zeitpunkt gegenüber der Gegenseite als Anwälin in Erscheinung getreten ist, wird man nicht von einer außergerichtlichen Vertretung iSd 2300 VV RVG ausgehen können.

Liegt zudem keine Vergütungsvereinbarung vor, kann nur eine Beratungsgebühr nach § 34 RVG: Beratung, Gutachten und Mediation abgerechnet werden. Diese beträgt pro Beratungsgegenstand 250.- € zzgl. MWSt.

Ist aufgrund der Vereinbarungen und sonstigen Umstände von einer außergerichtlichen Vertretung auszugehen, wird eine Geschäftsgebühr nach 2300 VV RVG entstanden sein, deren Satz zwischen 0,5 und 2,5 liegt, wobei der Regelsatz für eine durchschnittliche Angelegenheit bei 1.3 liegt.
Ob der Wert der Tätigkeit gleichzusetzen ist mit dem Streitwert des Scheidungsverfahrens, kann ohne Kenntnis der Unterlagen nicht gesagt werden.

Aufgrund der verschiedenen Unwägsamkeiten kann Ihre Anfrage daher nicht abschließend beantwortet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Rückfrage vom Fragesteller 28.01.2021 | 15:23

Kann die Anwältin in diesem konkreten Fall die Geschäftsgebühr und die Einigungsgebühr geltend machen?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 28.01.2021 | 15:25

Die Geschäftsgebühr möglicherweise ja, die Einigungsgebühr nur, wenn sie an der Einigung mitgewirkt hat.
Das kann ich aus Ihrem bisherigen Sachverhalt nicht positiv feststellen.

Mit freundlichen Grüßen

ANTWORT VON

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