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Anwaltskosten -- Rechnung


09.09.2006 22:13 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Sehr geehrte RAe,
folgendes Problem: Dem maßgeblichen Anwalt war das Mandat zu entziehen, da er in keiner Weise im Sinne des Mandanten tätig wurde. Es ging um zwei Verfahren: Scheidung (einschl. Scheidungsfolgekosten) und Unterhalt (Klage auf Unterhalt während der Trennung). Ich möchte, um den Sachverhalt kurz zu halten, nicht zu detailliert schildern. Tatsache ist jedoch, dass der RA Hinweisen seines Mandanten nicht nachging, ein falsches Trennungsdatum ansetzte, auf PKH nicht hinwies, die Frage des Unterhalts nur der Höhe nach diskutierte, obgleich bereits der Unterhalt dem Grunde nach äußerst fraglich ist. Der Anwalt war zu wechseln, bevor er noch mehr Schaden anrichten konnte. In den Bereich des Schadenersatzes und der Anwaltshaftung kommen wir wohl nicht, wohl aber bin ich nicht bereit, die Rechnung in voller Höhe zu begleichen. Nach RVG und VV dürfte sie okay sein (§ 13 u. Nr. 3100), aber m. E. wurde die vereinbarte vertragliche Leistung nicht vollumfänglich bedacht. Einen kaputten Toaster gebe ich ja auch zurück -))) Ggf. wird es zum Klageverfahren kommen, ich möchte jedoch zunächst die ersten Schritte korrekt tun: der Rechnung widersprechen? welche BGB-§§ (oder andere gesetze) greifen hier?
Danke schön!!!!

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Sehr geehrter Fragesteller,

bei dem Anwaltsvertrag handelt es sich um einen Geschäftsbesorgungsvertrag gemäß §§ 675, 611 BGB.

Verursacht der Rechtsanwalt schuldhaft einen Schaden, so stehen dem Mandanten Schadensersatzansprüche zu gemäß § 280 BGB.

Das Recht zur Kürzung des Anwaltshonorars wegen unzureichender Leistung steht Ihnen leider nicht zu. Das Dienstleistungsrecht kennt den Begriff der Mängelgewährleistung nämlich nicht. So sieht es zumindest der BGH (BGH NJW 2004, 2817).

In gekürzter Fassung nachzulesen hier:

http://www.recht.com/heymanns/start.xav?bk=heymanns_bgh_ed_datz&startbk=heymanns_bgh_ed_datz&start=%2F%2F*%5B%40attr_id%3D´IX%20ZR%20256%2F03´%5D&hls=bgh%20njw%202004%2C%202817

Wenn Sie das Vorliegen eines Schadens nicht belegen können, werden Sie daher das Honorar leider begleichen müssen.

Mit freundlichen Grüssen

Kamil Gwozdz
Rechtsanwalt
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