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Anwaltskosten Beratung Kindes- / Ehegattenunterhalt, TEIL 2

05.11.2015 15:49 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Guten Tag.
Ich bin seit Mai 2014 geschieden, Anwalts- und Gerichtskosten sind längst beglichen.

Im Nachgang der Scheidung hatte ich noch einigen Emailverkehr mit dem Anwalt und auch 2-3 Vorort-Termine bei ihm in der Kanzlei, wo es um Unterhaltshöhe (Kindes- und Betreuung, da laut Anwalt bei der kurzen Ehedauer <3 Jahre kein nachehelicher Unterhalt zu zahlen sei), ging.

Nun bekomme ich die Rechnung, die beide Unterhalte als Streitwert annimmt, abgerechnet nach §§ 13, 14 RVG Nr. 2300 abgerechnet wird. Es handelte sich hier AUSSCHLIEßLICH um eine Tätigkeit mir gegenüber, ohne Wirkung nach außen.

Streitwert 8.553,60€
Kosten ca. 810€

Er hat mir keine Honorarvereinbarung vorgelegt und auch kein Schriftstück oder Ähnliches zur Adressierung an Dritte entworfen. Er hat mir nur Ratschläge, Berechnungen und Informationen zur Verfügung gestellt.

Nun habe ich meinen Anwalt gebeten, seine Rechnung zu prüfen.
Als Antwort bekam ich einen Brief, dass sehr wohl eine Geschäftsgebühr angefallen wäre, weil er mir Unterhaltsberechnungen SCHRIFTLICH gemacht habe. Sehr großzügig bat er mir an, falls mir das helfe, die Summe in Raten zu bezahlen.

Ist dies Rechtens? Parallel hab ich eine Anfrage an die RAK gestellt, die mir eine "Schlichtung" für 160€ angeboten hat

Sehr geehrte Ratsuchende,

jedenfalls nach Ihrer Schilderung ist der Anwalt nicht berechtigt, eine Geschäftsgebühr abzurechnen. Vielmehr wäre das Tätigwerden des Anwaltes als Beratung oder Begutachtung zu werten, für welches § 34 RVG die Gebühren bestimmt. Wurde also keine Vergütung vereinbart und sind Sie als Verbraucher zu qualifizieren, sind maximal 250,00 € netto geschuldet.

Mit freundlichen Grüßen

Wundke
Rechtsanwalt

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