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Anwaltskosten, Schadensersatz

| 03.03.2010 11:41 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Folgendes Problem:

Ich wurde als Nebenkläger von einem RA in einer strafrechtlichen Angelegenheit vertreten: (gefährliche Körperverletzung)

Die Angeklagte wurde verurteilt und musste alle Kosten tragen. Jedoch war sie ALG II Empfängerin.

Der RA hatte im Rahmen der strafrechtlichen mündlichen Verhandlung einen Schmerzensgeldantrag gestellt, jedoch hat der Richter das abgelehnt, da der Antrag zu spät gestellt worden ist ( steht im Urteil)
Zivilrechtlichen Ansprüche wurden auch nicht seitens des RA geltend gemacht. Mittlerweile sind zivilrechtliche Ansprüch verjährt.

Jedoch macht der RA nunmehr seine Anwaltskosten geltend.


Problem:
Kann er trotz seiner Fehlleistung ( zu spät ANtrag gestellt und keine zivilrchtlichen Ansprüche geltend gemacht( sein Geld verlangen ?

Kann ich seinem Anspruch etwas entgegensetzen ?

Danke

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Der Anwalt kann durchaus sein Geld verlangen, jedoch können Sie unter Umständen mit eigenen Schadensersatzansprüchen dagegen aufrechnen.

Wegen des verspäteten Antrages auf Schmerzensgeld können Sie Schadensersatz fordern, wenn Sie tatsächlich einen durchsetzbaren Anspruch auf Schadensersatz hatten. Die Höhe des Schadensersatzes ist dabei gleich der Höhe des entgangenen Schmerzensgeldes.

Nahezu Gleiches gilt wegen der zivilrechtlichen Ansprüche. Wenn Sie tatsächlich zivilrechtliche Ansprüche hatten, können Sie von dem Anwalt Schadensersatz in Höhe der entgangenen Ansprüche fordern. Allerdings hängt dies auch davon ab, daß er für Sie das Gegebensein und die Durchsetzbarkeit zivilrechtlicher Ansprüche prüfen sollte.

Wenn diese Ansprüche vorliegen, können Sie der Geldforderung des Anwalts entgegentreten, indem Sie die Aufrechnung der Geldforderung mit Ihren Schadensersatzforderungen erklären.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.

Nachfrage vom Fragesteller 03.03.2010 | 12:18

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Auf welchen rechtlichen Grundlage würde mein Schademsersatzanspruch beruhen mit dem ich aufrechne. Meiner Kenntnis nach macht der Anwalt Ansprüche aus einem Dienstvertrag geltend. Worauf würde meine beruhen.

MFG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.03.2010 | 13:30

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihr Anspruch würde auf der rechtlichen Grundlage der sogenannten positiven Forderungsverletzung, geregelt in § 280 Abs. 1 BGB, beruhen.

Mit freundlichen Grüße,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 03.03.2010 | 12:56

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