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Anwaltshonorar für einmaliges Beratunsggespräch

05.08.2004 09:41 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Vor kurzem erhielt ich drei Anhörungsbögen zweier verschiedener Landratsämter.
- 2 mal innerorts mit jeweils 21 km/h geblitzt
- 1 mal innerorts mit 32 km/h geblitzt

Da letzterer Verstoss laut Bußgeldkatalog zu einem Monat Fahrverbot führen würde beschloss ich einen Anwalt zu Rate zu ziehen. Da ich Mitglied im ADAC bin, wandte ich mich an einen ADAC-Vertragsanwalt.
In der Annahme,ich sei mit der Mitgliedschaft automatisch Rechtsschutzversichert, vereinbarte ich eine Termin.
Nach Rücksprache des Anwalts mit dem ADAC wurde festgestellt, dass ich keine Rechtsschutzversicherung habe. Aufgrund dessen vereinbarten wir in o.G. Sache vorerst nicht tätig zu werden, und die Bußgeldbescheide abzuwarten. Das Beratungsgespräch dauerte ca. 45 min.Vor kurzem erhielt ich von besagtem Anwalt zwei Rechnungen ( jeweils über Verfahrensgebühr und Telekommunikationspauschale). Die Gesamtsumme beträgt 280,00€!
Hat ein so hoher Betrag für eine kurze Beratung eine Rechtsgrundlage? Was wäre ein angemessenes Honorar für seine bisherigen Tätigkeiten?

Sehr geehrte Ratsuchende,
sehr geehrter Ratsuchender,

zunächst einmal müsste geklärt sein, ob Sie Ihren Anwalt vor oder nach dem 01.07. "in Anspruch" genommen habe.
Seit dem 01.07. gilt nämlich das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, welches v.a. strukturelle Änderungen der Gebühren zur Folge hatte. Aber auch der Höhe nach sind Unterschiede wahrscheinlich. Erfolgte die Berechnung nach BRAGO oder RVG?

Bitte kontaktieren Sie mich kurz per e-mail, dann mache ich weitere Ausführungen.

Ferner ist noch zu fragen, ob Ihr Anwalt auch nach außen tätig geworden ist oder ober nur eine Beratung zu den Vorfällen stattgefunden hat.
Wenn Ihr Anwalt beispielsweise die dazugehörigen behördlichen Akten angefordert hat, ist bereits eine Verfahrensgebühr oder Grundgebühr entstanden zzgl. der Postpauschale.

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Birmili
post@rae-gartenstrasse-7.de



Nachfrage vom Fragesteller 05.08.2004 | 11:10

Das Gespräch fand am 14.07.2004 statt. Die Berechnung erfolgte nach RVG(Verfahrensgebühr §§ 2, 14 RVG"04). Es wurden weder Akten angefordert noch wurde er nach aussen tätig.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.08.2004 | 12:14

sehr geehrter herr juhr,

nachdem Ihr Anwalt Sie nur beraten hat, ist sein Ansatz einer Verfahrensgebühr nicht korrekt.
Er hätte Ihnen lediglich eine Beratungsgebühr nach Nr. 2101 VV RVG zwischen 10 und 260 € netto berechnen dürfen. Üblicherweise wird die Mittelgebühr angesetzt. Sie beträgt 135 € netto. Der Anwalt kann aber die Höhe der Gebühren selbst bestimmen, wobei alle Umstände des Einzelfalles zu berücksichtigen sind. Mehr kann ich Ihnen ohne genaue Kenntnis des Falles und im Rahmen dieser Auskunft nicht mitteilen.

Fragen Sie Ihren Anwalt nach der Rechnung und lassen Sie ihn die Rechnung erklären.

Ich hoffe, dass ich Ihnen nun weitergeholfen habe und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Alexander Birmili


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