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Anwaltshonorar angemessen?


| 11.07.2006 23:01 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Hallo,

ich war angeklagt wegen einem Körperverletzungsdelikt, der Gerichtstermin fand bereits statt, das Gericht hat das Verfahren wegen Geringfügigkeit nach §135 // StPO eingestellt.

Zuerst wollte ich für das Verfahren keinen Anwalt in Anspruch nehmen, habe selber Zeugen geladen, sowie den Gerichttermin aufgrund Unpässlichkeit mittels Antrag verschoben. Da ich aber leider keine Akteneinsicht bekam und ich dem Rat eines Freundes folgte, hatte ich mich doch 2 Monate vor dem Termin entschlossen einen Anwalt zu nehmen. Beim ersten Beratungsgespräch wurden mündlich ein Kostenvoranschlag in Höhe von ca 500-600 ,- Euro genannt.

Folgende Arbeiten führte der Anwalt für mich aus:

1. Beratungsgespräch, Aktenanforderung, 2. Beratungsgespräch, Nachladen von Zeugen, Vertretung bei der Gerichtsverhandlung
(am selben Tag gab es vorher noch ein kurzes Gespräch ).
Insgesamt 2-3 telefonate und 2-3 Schreiben.

Die Rechnung beläuft sich nun auf 767, 33 ,- Euro.

Sie setzt sich zusammen aus:

Grundgebühr für Verteidiger 165,-
Verfahrensgebühr f. Ermittlungsverfahren 140,-
Verfahrensgebühr f. ersten Rechtsbezug vor dem Amtsgericht 140,-
Terminsgebühr für Hauptverhandlung 230,-
Post und Telekommunikation 20,-
Dokumentenpauschale für Ablichtung 31,15
UmSt 116, 198,-

Ist die Rechnung überteuert oder ist sie angemessen?

vg

TH
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.


Die Rechnung Ihres Anwaltes ist nicht zu beanstanden. In Strafsachen bemißt sich die Anwaltsvergütung nach Verfahrensabschnitten, wobei das RVG einen sogenannten Gebührenrahmen (z.B. von 30 € bis 300 €) vorsieht.

Innerhalb dieses Rahmen kann der Anwalt seine Vergütung für die Tätigkeit je nach Aufwand, Bedeutung der Angelegenheit, Zeitaufwand, Tatvorwurf etc. nach seinem Ermessen festlegen. Ihr Anwalt hat hier jeweils eine Mittelgebühr berechnet, was nicht ermessensfehlerhaft und daher auch nicht zu beanstanden ist.

Sie werden also nicht umhin kommen, die Rechnung zu bezahlen.


Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben und stehe Ihnen für Rückfragen und die weitere Vertretung selbstverständlich gerne zur Verfügung.



Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt




--
Rechtsanwalt A. Schwartmann
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Tel: (0221) 355 9205 / Fax: (0221) 355 9206 / Mobil: (0170) 380 5395
Sipgate: (0221) 355 333915 / Skype: schwartmann50733
www.rechtsanwalt-schwartmann.de
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