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Anwaltsgebühren


23.10.2006 13:03 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

folgendes habe meinen Rechtsanwalt mit einer Strafrechtssache (Berufungsverfahren) beauftragt.Der Anwalt stellte mir daraufhin eine Rechnung von 660,00Euro für das Verfahren.Leider konnte ich durch Arbeitslosigkeit den Betrag nicht begleichen worauf mein Anwalt das Mandat niedergelegt hat mit der folge das er nicht an der Hauptverhandlung teilnimmt.Nun stellt er mir eine Rechnung von 576,00Euro.
Nun meine frage:Darf er die 576,00Euro mir in Rechnung stellen obwohl er gar nicht zum Termin erscheint?
Wenn nein was kann ich jetzt tun?

Vielen Dank vorab!
Sehr geehrter Ratsuchender,

grundsätzlich sind durch die ursprüngliche Beauftragung Gebührenansprüche entstanden, die auch bei von Ihnen verschuldeter vorzeitiger Beendingung des Mandantes bestehen bleiben. Auf jeden Fall ist der Anwalt nach Zahlungsverzug zur Mandatsniederlegung berechtigt und kann die bis dahin für sein Tätigwerden entstandenen Gebühren verlangen.

In Strafsachen kommen verscheidene Gebührentatbestände in Betracht mit ebenfalls je nach Einzelfall unterschiedlichen Gebührenhöhen. 576 EUR sind da leicht erreicht. Leider teilen Sie bisher nicht mit, welche Gebühren und Auslagen der Anwalt konkret abgerechnet hat. Dieses wäre jedoch für eine Überprüfung der Rechtmäßigkeit der Abrechnung unerlässlich.

Ich stelle daher anheim, die Sachverhaltsschilderung insoweit in der kostenlosen Nachfragefunktion zu konkretisieren.

Mit freundlichem Gruß

Kaussen
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 23.10.2006 | 13:26

Hallo,
vielen Dank schon mal für Ihre Antwort!

Rechnung

Grundgebühr,§141 RVG,Nr.4100 VV 165,00Euro
Verfahrensgebühr,§ 14 RVG,Nr.4124 VV 270,00Euro
Ablichtungskosten,Nr.7000 (1) VV für 96 Seiten 31,90Euro
Auslagenpauschale für Post-Telekommunikation,Nr.7002 VV 20,00Euro
Zwischensumme 486,90Euro
16%Mehrwertsteuer aus 216,90Euro 77,90Euro
Zwischensumme 564,80Euro
entstandene Gerichtskosten für Akte 12,00Euro

Gesamtsumme 576,80Euro

Sind diese Gebühren alle gerechtfertigt obwohl er nicht zum Termin kommt und eigentlich für alles 660,00Euro haben wollte?

Vielen Dank!!!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.10.2006 | 13:41

Anscheinend befand sich die Angelegenheit bereits in der Berufung. Dann sind die Gebühren und deren Höhe nicht zu beanstanden. Wäre auch der Termin wahrgenommen worden, wäre zusätzlich eine sogenannte "Terminsgebühr" entstanden. Die Rechnung über 660 EUR war m.E. keine endgültige Abrechnung aller Gebühren, sondern lediglich eine Vorschussanforderung. Die Kosten mit Termin hätten bei ca. 1000 EUR gelegen.

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