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Anwaltsfehler im Asylrecht

| 12.11.2018 17:06 |
Preis: 25,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Ariane Hansen


Zusammenfassung: Zulassung der Berufung und drohende Abschiebung eines Asylbewerbers

Ein Asylbewerber hat vor dem Verwaltungsgericht verloren. Urteil könnte eine Frage der grundsätzlichen Bedeutung bzw. Abweichung von anderen Urteilen aufweisen. Der Kläger entscheidet daher die Zulassung der Berufung zu beantragen.

Anwalt verfasst Zulassungsantrag und die Begründung, in der jedoch nur pauschale Sätze schreibt. Er verweist darauf,dass der Urteil Rechtsfehler aufweist und Fragen der grundsätzlichen Bedeutung aufwirft. Er benennt jedoch die Frage nicht (es gibt nur pauschalen Verweis, dass es "Urteil Fragen von grundsätzlichen Bedeutung aufwirft"). Er zitiert auch keine anderslautende Urteile, obwohl es sicher in Deutschland und von EuGH gibt.

Die Berufung ist nicht zugelassen, da die Bergündung keine Frage der grundsätzlichen Bedeutung benennt und pauschalen Verweis auf mögliche Rechtsfehler nicht ausreichend ist.

Es ist ärgerlich da der Anwalt nur pauschalen, vor vorne rein aussichtslose Begründung verfasst hat und mögliche Berufungsgründ nicht ausreichend prezies ausgearbeitet hat. Nun droht die Abschiebung.

Kann man gegen Abschiebung was unternehmen? Gibt es möglichkeit wegen Anwaltsfehler die Zulassung der Berufung neu zu beantragen? Oder ist das Verfahren endgültig verloren?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Gegen einen möglichen "Anwaltsfehler" können Sie nichts machen. Die Zulassung der Berufung kann nicht neu beantragt werden.

Eventuell gibt es die Möglichkeit einen Folgeantrag zu stellen. Diesbezüglich sollte sich der Betroffene anwaltlich beraten lassen.
Wenn er ausreichend Deutsch spricht, könnte er auch eine Ausbildung machen.
Ob dies möglich ist, vermag nur der Anwalt vor Ort zu beurteilen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 12.11.2018 | 20:02

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