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Anwaltliches Schreiben zur Unterlassung des Betreten oder Befahren eines Grundstücks


02.05.2018 23:03 |
Preis: 25,00 € |

Nachbarschaftsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo liebes Rechtsberatungsteam,
die primäre Frage bezieht sich auf ein anwaltliches Schreiben zur Unterlassung des Betretens oder Befahrens eines Grundstücks.

Das unbebaute Hinterliegergrundstück "A" ist nur über den Privatweg des Nachbarn "B" erreichbar. Auf dem Grundstück "A" sollte eine 50 Jahre alte Fichte gefällt werden, die direkt am Rand zweier Grundstücke "A und C" steht. "C" grenzt nicht an "B" an.
Das Grundstück "C" wird gerade bebaut und es wurde bereits mit dem Aushub angefangen. In Rücksprache mit einem Förster/Gärtner wurde uns ein Fällen der Fichte empfohlen, da die Wurzeln durch den Aushub beschädigt werden können. Bei schwerem Sturm könnte der Baum fallen.

Wir haben kurzfristig eine Firma beauftragt, den Baum zu fällen. Aufgrund der Einhaltung der Vogelbrutzeiten konnten wir einen Termin innerhalb von 2 Tagen bekommen. Während der Arbeiten kam der Nachbar vorbei und untersagte das Befahren des Weges. Wir haben daraufhin ein Schreiben von seinem Anwalt zur Unterlassung bekommen.

Das Schreiben des Nachbarn (über einen Anwalt) ist anhand des Grundbucheintrags leider nicht korrekt. Auch werden Behauptungen aufgestellt, die so nicht haltbar sind. Es werden keine Bezüge zu Gesetzen genannt. Jedoch wird auf eine Gebühr für die Auslagen verwiesen, die noch gesondert gefordert werden wird.

Wir haben keine Lust auf diverse Rechtsstreitigkeiten und würde es gerne auf sich beruhen lassen.
Müssen wir auf ein solches Schreiben schriftlich reagieren (ggf innerhalb eines Zeitfensters)?

Im Falle eines Antwortschreibens würden wir uns auf das Hammerschlag- und Leiterrecht Art 46b AGBGB (Bayern) berufen wollen, auch wenn wir die Frist zur Information nicht einhalten konnten.

Bitte um eine Empfehlung für ein weiteres Vorgehen.

Vielen Dank
Grüße aus Bayern
J


03.05.2018 | 00:05

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Sie sollten auf jeden Fall die Frist zur Antwort einhalten und die Tatsachen richtig stellen. Andernfalls könnten Sie eine Unterlassungsklage riskieren. Auch wenn diese am Ende nicht erfolgreich sein sollte, würden Sie die Kosten tragen, weil Sie Anlass zur Klage gegeben hätten. Ich gehe weiter davon aus, dass eine Fällung des Baumes notwendig und auch zeitnah erfolgen musste, auch im Hinblick auf mögliche Stürme. In diesem Fall muss der Nachbar Den Zutritt auf dem Weg auch dulden, ohne dass er es hätte erlauben müssen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir für Sie eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 03.05.2018 | 05:14

Sehr geehrter Herr Dr. Hoffmeyer,
vielen Dank für ihre schnell Antwort.

In dem Schreiben ist keine Frist genannt, sondern nur eine Warnung
".. letztmalige außergerichtliche Aufforderung zur Unterlassung .."

Gibt es einen juristischen Zeitbezug/Frist für eine Beantwortung/Widerspruch etc?

Beste Grüße
J

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.05.2018 | 10:14

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn keine Frist benannt ist, sollten Sie grundsätzlich innerhalb einer Woche nach Zustellung antworten. Es gibt hierfür aber keine Frist oder gesetzlichen Bezug.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden. Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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