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Anwalt wechseln?

18.03.2016 19:17 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wurde vor ca. 1,5 Jahren als Fahrradfahrer von einem PKW angefahren. Auf Vermittlung einer Bekannten schaltete ich einen Rechtsanwalt aus ihrer Kanzlei ein, allerdings keinen Fachanwalt für Verkehrsrecht. Er erhielt die Unterlagen meiner Ärzte, Kostenvoranschlag für mein defektes Fahrrad, Fotos von Fahrrad und Unfallort und einen ausgefüllten Fragebogen für die gegnerische Versicherung. Ich meldete meinerseits den Fall meiner Privat-Haftpflichtversicherung und verwies wegen Auskünften an besagten Rechtsanwalt. Die PKW-Fahrerin hatte einen Schaden an ihrem Fahrzeug angegeben, den wir allerdings beide nach dem Unfall nicht gesehen hatten. Polizei war nicht eingeschaltet und es gibt keine Zeugen. Wie der Rechtsanwalt feststellte, gibt es eine Teilschuld auf beiden Seiten – der jeweilige Anteil müsste geklärt werden. Ich erhielt einige Schreiben des Rechtsanwalts zur Kenntnis. Seit geraumer Zeit habe ich nichts mehr in der Angelegenheit erfahren und ging davon aus, dass sich die Sache einfach in die Länge zieht. Erst ein Schreiben meiner Privathaftpflicht-Versicherung schreckte mich auf. Die Kanzlei hatte auf deren Anfragen und mehrere Erinnerungen nicht reagiert. Auf Nachfrage bei meiner Bekannten aus der Kanzlei erhielt ich die Auskunft, der Rechtsanwalt hätte die Sache wegen der beiderseitigen Schuld ruhen lassen. Da laut meiner Versicherung die Gegenseite mit Klage droht, habe ich umgehend eine Schilderung des Unfallhergangs aus meiner Sicht geschickt. Soweit der Stand der Dinge. Meine Frage an Sie ist:
Können Sie mir eine Empfehlung geben, wie ich jetzt weiter verfahren soll?
Entweder mit dem jetzigen Rechtsanwalt reden, damit er die Sache weiter verfolgt.
Oder besser den Fall einem Fachanwalt für Verkehrsrecht übergeben (was es für mich wohl teurer, aber aussichtsreicher macht). Ginge so ein Wechsel problemlos über die Bühne; bekomme ich alle Schreiben und Unterlagen vom bisherigen Rechtsanwalt zurück; würde der ganze Schriftwechsel zwischen allen Beteiligten wieder bei Null anfangen? Ich wäre Ihnen sehr zu Dank verpflichtet, wenn Sie mir mit einem fachkundigen Rat weiterhelfen könnten.

Mit freundlichen Grüßen
18.03.2016 | 20:22

Antwort

von


(2309)
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30449 Hannover
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Sehr geehrter Fragesteller,

die Kompetenz Ihres jetzigen Anwaltes kann ich natürlich schlecht beurteilen. Ebensowenig, ob er alle Ansprüche durchgesetzt hat, wenn auch mit Quote, wie Schmerzensgeld, Kostenpauschale, Haushaltsführungsschaden und Schadensersatz wegen des Sachschadens. Ich verweise hier auch auf meinen neusten Ratgeberartikel hier auf der Plattform.

Ein Wechsel dürfte problemlos möglich sein, da er seine Gebühren von der gegnerischen Versicherung erhalten haben dürfte. Der neu eingeschaltete Rechtsanwalt müsste allerdings erneut abrechnen, wobei Sie diese Kosten nicht ersetzt kommen, wenn Sie es noch einmal außergerichtlich prüfen lassen. Wenn Sie allerdings direkt Klage einreichen, würden Ihnen keine Wechselkosten zur Last fallen.

Der neue Anwalt könnte auch dort beginnen, wo die Arbeit endete. Diesbezüglich ist es daher kein Problem. Es kommt nur maßgeblich darauf an, ob er ggf Ansprüche vergessen hatte und wie plausibel der Ablauf erklärt werden kann, um sich jeglicher Mithaftung zu entledigen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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