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Antwort Dr. Glatzel


18.03.2005 12:20 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von



Sehr geehrter Herr Dr. Glatzel,
Ihre Antwort stellt nicht darauf ab, daß die Stiftung den rechtlichen Status einer Vermächtnisnehmerin hat, also offensichtlich nicht Erbe ist. Ich bin davon ausgegangen, diesen Sachverhalt in meiner Frage mit der Formulierung "...im Rahmen der Aussetzung verschiedener Barvermächtnisse.." , genügend zum Ausdruck gebracht zu haben.

Die Frage ist damit insoweit zu präzisieren, ob der Herausgabeanspruch der Stiftung gegenüber den Erben um die bestehenden Steuerschulden gekürzt werden darf, eben weil das Stiftungsvermögen um den Betrag der Steuerschulden durch früher erfolgte Guthabenauszahlungen "unzulässigerweise" erhöht ist.



18.03.2005 | 19:27

Antwort

von


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Sehr geehrter Rechtssuchender,

danke für Ihre Nachfrage, ich hatte versehentlich Ihre Frage anders verstanden.

Nun zu Ihrem Problem:

Es gilt der Grundsatz, dass der Erbe nach dem Grundsatz der Universalsukzession für alle Nachlassverbindlichkeiten haftet.

Damit hat der Erbe auch die sog. Erblasserschulden nach § 1967 BGB zu bezahlen. Erblasserschulden sind u.a. Steuerschulden, die von dem Erblasser, also von ihrer Tante herrühren.

Des Weiteren haftet der Erbe aber auch für das Vermächtnis, welches ebenfalls ein Nachlassverbindlichkeit darstellt. Diese Grundsätze sprechen meines Erachtens dagegen, dass sie das Vermächtnis um die bezahlten Steuerschulden reduzieren können.

Dafür wird aber die Bemessungsgrundlage für die Erbschaftssteuer einerseits um die Vermächtnisschuld und andererseits um die Erblasserschulden reduziert, so dass dann dementsprechend weniger Erbschaftssteuer anfällt.

Aufgrund des komplexen Sachverhaltes rate ich Ihnen einen Fachanwalt für Erbrecht zu kontaktieren. Dieser kann dann auch Einsicht in das Testament und weitere Unterlagen nehmen.


Ich hoffe Ihnen trotzdem, weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Marcus Alexander Glatzel
Rechtsanwalt




Rechtsanwalt Marcus Alexander Glatzel, Dipl.-Jur.

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