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Antritt neue Arbeit. Überschneidung mit freiberuflicher Tätigkeit

| 01.08.2018 18:52 |
Preis: 52,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


19:36
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe bisher freiberuflich gearbeitet als Dozent an einer privaten Akademie. Der aktuelle Kurs endet morgen, am 2. August und somit auch meine Arbeit an der Akademie. Ich habe nun einen neuen Arbeitsvertrag mit Festanstellung, ab heute, den 1. August an einem anderen Institut. Dieses Institut richtet sich aber nach den Ferien und die Arbeit beginnt erst Mitte August. Trotzdem bin ich dort offiziell beschäftigt ab dem 1. August. Nun überschneiden sich also meine selbstständige Tätigkeit, die am 2. August endet, und die Festanstellung, die offiziell am 1. August beginnt, um 2 Werktage. Muss ich irgendwelche Konsequenzen fürchten? Mit freundlichen Grüßen
01.08.2018 | 19:20

Antwort

von


(94)
Kapitelshof 36
53229 Bonn
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Wenn in Ihrem Vertrag als Freiberufler ein Wettbewerbsverbot geregelt war, welches Ihnen die Tätigkeit bei einer konkurrierenden Institut untersagt, dann ist mitunter eine Vertragsstrafe fällig, wenn dies im Vertrag geregelt gewesen ist.

Auf eine solche Klausel müssen Sie aufgrund der Überschneidung auch in Ihrem neuen Vertrag mit Festanstellung achten. Eine konkurrierende Tätigkeit kann dann auch einen Kündigungsgrund darstellen. Wenn der Arbeitgeber darüber Bescheid weiß oder es keine solchen Klauseln gibt, scheidet dies aber aus. Selbst wenn es diese Klauseln geben würde, würde ich hier aber kein ernsthaftes Problem sehen, da lediglich eine Überschneidung von zwei Tagen vorliegt und dies in der Regel nicht auffällt. Da die tatsächliche Arbeit erst Mitte August beginnt, könnte das Institut auch nicht argumentieren, dass eine Beeinträchtigung Ihrer Arbeitsleistung durch eine Doppeltätigkeit vorliegt.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen
Alexander Dietrich
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 01.08.2018 | 19:25

Vielen Dank für die Antwort. In dem Vertrag mit Festanstellung steht so eine Klausel nicht und in dem Institut, in dem ich selbstständig gearbeitet habe, auch nicht. Aber in meinem Zeugnis des Instituts, in dem ich selbstständig gearbeitet habe, steht, dass ich dort bis zum 2.8.tätig war. Dieses Zeugnis möchte ich gerne beim neuen Arbeitgeber mit Festanstellung noch einreichen, da es meine Erfahrung dokumentiert und ich höher im Gehalt eingestuft werde. Dann wüsste somit aber der neue Arbeitgeber, dass ich bis zum 2. 8.noch selbstständig tätig war. Deshalb meine Frage. Über eine weitere kurze Einschätzung wäre ich sehr dankbar

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.08.2018 | 19:36

Vielen Dank für Ihre schnelle Rückmeldung.

Wenn Ihnen wie hier die Tätigkeit nicht ausdrücklich untersagt ist, dann ist dies juristisch kein Problem und Ihnen drohen keine Konsequenzen. Trotzdem ist es natürlich besser, dem neuen Arbeitgeber dies offen zu kommunizieren, damit er mitunter kein schlechtes Bild von Ihnen hat. Sie müssen ja auch bedenken, dass wenn Sie eine Probezeit haben bei der neuen Stelle, der neue Arbeitgeber Sie am Ende der Probezeit unkompliziert loswerden könnte, wenn er wollte.

Viele Grüße
Alexander Dietrich
Rechtsanwalt


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