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Antritt einer befristeten Stelle trotz Schwangerschaft?

| 03.06.2013 20:12 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling


Zusammenfassung: Kündigung während der Schwangerschaft

Sehr geehrte Anwältin, sehr geehrter Anwalt,

eine Bekannte hat sich auf eine befristete Stelle (1 Jahr) beworben. Beim Vorstellungsgespräch lag die Schwangerschaft bereits vor. Die Schwangere wurde beim Vorstellungsgespräch nicht nach Schwangerschaft gefragt und sie hat sie ihrerseits auch nicht erwähnt. Die Bekannte wurde angenommen und die Stelle sollte nun angetreten werden.

Der nun offensichtlich Schwangeren (6. Monat) wurde am ersten Arbeitstag vom Arbeitgeber gesagt, dass sie ihn über die Schwangerschaft hätte informieren müssen und er sie nicht bezahlen werde. Ausserdem würde er einen Weg suchen den Vertrag rückgängig zu machen.
Die Stelle erfordert keinen Umgang mit Gefahrenstoffen, keine aussergewöhnlichen Arbeitszeiten sowie keine Mehrarbeit über 8,5 h.
Weiterhin möchte die Schwangere ausdrücklich die letzten sechs Wochen vor dem Geburtstermin arbeiten und auch nach den 8 Wochen Mutterschutz wieder arbeiten.

Ist die "Drohung" des Arbeitgebers rechtens? Kann sie nun nachträglich gekündigt werden?

Über eine Antwort würden wir uns sehr freuen und verbleiben mit den besten Grüßen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Der Arbeitgeber kann Ihre Bekannte nicht wegen der „verschwiegenen" Schwangerschaft kündigen. Selbst nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichtes muss ein Bewerber die Frage nach der Schwangerschaft nicht wahrheitsgemäß beantworten und es gibt erst recht keine Pflicht die Schwangerschaft mitzuteilen.

Ihre Bekannte steht mit Beginn des Arbeitsverhältnisses unter dem Kündigungsschutz des § 9 MuSchG. Jedoch endet das Arbeitsverhältnis mit der Befristung unabhängig von der Mutterschutzzeit, sofern das Ende in diese Zeit fällt.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..

Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
Betriebswirtin (HWK)
_____________________________

E-Mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
www.anwaltskanzlei-sperling.de
www.scheidung-deutschlandweit.de
www.vorsorgeverfuegungen.info

Bewertung des Fragestellers 05.06.2013 | 11:36

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