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Antrag einer Waffenbesitzkarte mit getilgter Vorstrafe

| 01.12.2014 12:01 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Raphael Fork


Guten Tag.
Bei folgendem Sachverhalt bin ich mir unsicher und würde mich über eine juristische Einschätzung freuen:

- Verurteilung zu 15 Tagessätzen a 40€ am 10.11.2009 , Rechtskräftig seit 18.11.2009 nach BTMG §29 Abs. 1 Nr. 1.

- Auszug BZRG vom 15.08.2013 --> Tilgung am 18.11.2014

Nun bin ich seit ca. zwei Jahren aktiver Sportschütze und möchte eine WBK beantragen. Auf dem behördlichen Antrag wird die Frage gestellt: Sind Sie Vorbestraft?

Ist diese Frage aufgrund der Schilderung zu verneinen? Oder bin ich gegenüber der Waffenbehörde immernoch vorbestraft?

Vielen Dank für Ihre Einschätzung.

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, welche ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt beantworte:




Frage 1:
"Ist diese Frage aufgrund der Schilderung zu verneinen? Oder bin ich gegenüber der Waffenbehörde immernoch vorbestraft?"



Die Löschung bzw. Nichaufnahme einer Verurteilung im Führungszeugniss bewirkt in Deutschland, dass der Verurteilte sich soweit als nicht vorbestraft bezeichnen darf und den der Verurteilung zugrunde liegenden Sachverhalt nicht mehr offenbaren braucht.


Da die Eintragung nach Ihrer Schilderung nach Ablauf der 5-Jahresfrist getilgt wurde, können Sie sich also gegenüber der Behörde ohne Weiteres als nicht vorbestraft bezeichnen, wenn nach der Verurteilung keine weiteren Taten hinzugekommen sind.



Ich stehe Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie gerne auch für eine weitere Interessenwahrnehmung jederzeit zur Verfügung. Klicken Sie dazu auf mein Profilbild, um meine Kontaktdaten einsehen zu können.






Mit freundlichen Grüßen


Raphael Fork
-Rechtsanwalt-



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