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Antrag auf einvernehmliche Scheidung erhalten

05.09.2006 23:49 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe vor Tagen vom Amtsgericht Post erhalten. Gesuch um Prozesskostenhilfe zusammen mit der Antrags und Klageschrift meines Mannes. Wir leben seit vier Jahren getrennt und haben alles was Wohnung und Hausrat betrifft im gegenseitigen Einvernehmen getrennt. Ehegattenunterhalt wird nicht begehrt. Auch ich möchte geschieden werden.
Aber! Es gibt noch ein unerwähntes gemeinsames Konto. Das Konto wird von meinem Mann allein seit Jahren genutzt und es besteht nun ein Dispokredit.Kann ich das ohne eigenen Anwalt klären? Teile ich dem Anwalt meines Mannes mein e Forderung auf Klärung mit? Was muss ich jetzt dem Amtsgericht mitteilen. Ich soll Stellung nehmen zum Prozesskostenhilfeantrag und mich äußern über eigene Einkünfte. Ich möchte das eigentlich außergerichtlich klären, mein Mann ist aber nicht zu erreichen,und ich möchte nicht für den Dispo aufkommen müssen.
Für einen Ratwäre ich Ihnen sehr dankbar.
06.09.2006 | 06:35

Antwort

von


(10)
Marktplatz 5
91785 Pleinfeld
Tel: 09144-94930
Web: http://www.anwaltskanzlei-pleinfeld.de
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Sehr geehrte Fragestellerin,
unter Berücksichtigung der von Ihnen erteilten Informationen und Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Eine Scheidung ohne eigenen Anwalt ist möglich, soweit es sich um eine einvernehmliche Scheidung handelt und sie selbst der Scheidung zustimmen. Vorab haben sie aber nur den Prozesskostenhilfeantrag (PKH) zugestellt bekommen. Hierauf sollten Sie dem gericht mitteilen, dass sie der Scheidung zustimmen werden. Ihr Mann wird dann PKH erhalten und das Gericht stellt Ihnen formell den dscheidungsantrag zu (vermutlich der gleiche Schriftsatz wie de jetztige). Dort teilen Sie dann auch mit, dass sie der Scheidung zustimmen. Einen eigenen Anwalt brauchen Sie für diesen Fall nicht.

Einen Rat zum gemeinsamen Konto zu geben ist schwierig, da sie nicht mitteilen, wann die Schulden entstanden sind (vor oder nach der Trennung)und wofgür sie verwendet wurden. Sind die Schulden nach der Trennung alleine durch Abhebungen/Überweisungen Ihres Mannes entstanden, haben Sie einen Freistellungsanspruch. Ihr Mann muß das Konto also selbst auf Null bringen. Wenn Sie von der Beauftargung eines Anwaltes absehen wollen, können Sie sich auch selbst an den RA Ihres Mannes wenden. Ich empfehle allerdings, einen örtlichen Anwalt mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen zu beauftragen, da nur dieser Ihre Ansprüche wirklich qualifiziert geltend machen kann.

Ich hoffe, Ihnen hiermit eine erste Orientierung gegeben zu haben und stehe im Rahmen der Nachfragefunktion gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Bernhard Trögl
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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