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Antrag auf Teilzeit

01.10.2008 21:07 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Meine Frau hat Teilzeit beantragt, 21 Std bei 40 Stunden Woche verteilt auf 3 Tage.
Der Arbeitgeber will ablehnen da er angeblich keinen Arbeitsplatz für 3 Tage hat. Zur Alternative bietet er eine teilzeit für 2,5 Tage an (Arbeitsplatzteilung mit Kollegen)was
aber wegen der Fahrzeit für uns nicht in frage kommt da meine Frau wegen eines halben tages 2,5 Stunden hin und zurück unterwegs ist, was sich in unseren Augen nicht rentiert.
Darf der Arbeitgeber den Antrag ablehnen mit der Begründung dass kein Arbeitsplatz (Zimmer) vorhanden ist, obwohl meine Frau im Moment ein eigenes Zimmer hat. Des weiteren wird auch neues Personal eingestellt für die ein Platz vorhanden ist.
Bitte um Ihre rechtliche Auskunft in diesem Fall.
Vielen dank
01.10.2008 | 21:30

Antwort

von


(1234)
Karolinenstr. 8
33609 Bielefeld
Tel: 0521/178960
Web: https://www.reinhard-otto.de
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Ich beantworte Ihre Anfrage auf der Basis des geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt:

§ 8 des Gesetzes über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsverträge (TzBfG) bestimmt in Absatz 4:

"4) Der Arbeitgeber hat der Verringerung der Arbeitszeit zuzustimmen und ihre Verteilung entsprechend den Wünschen des Arbeitnehmers festzulegen, soweit betriebliche Gründe nicht entgegenstehen. Ein betrieblicher Grund liegt insbesondere vor, wenn die Verringerung der Arbeitszeit die Organisation, den Arbeitsablauf oder die Sicherheit im Betrieb wesentlich beeinträchtigt oder unverhältnismäßige Kosten verursacht."

Die Begründung des Arbeitgebers für das Angebot zu 2,5 Tage liegt in der "Arbeitsplatzteilung mit Kollegen" und erscheint plausibel. Wenn Ihrer Frau hingegen 3 Tage bewilligt würden, bliebe für eine solche Teilung nur 2 Tage für die Kollegin übrig, was wahrscheinlich schwerer zu realisieren ist.

Dass Ihre Frau zur Zeit ein eigenes Zimmer hat, ist nicht ausschlaggebend, weil sie sich dieses Zimmer ja mit einer Kollegin teilen müsste, die es u.U. auch an 2,5 Tagen benötigt. Wenn Ihre Frau aber 3 Tage arbeiten würde, gäbe es eine Überschneidung von 0,5 Tagen.

Ob dies alles im Sinne der genannten Vorschrift den Arbeitsablauf beeinträchtigt oder unverhältnismäßige Kosten verursacht, muss im Einzelfall im Zweifel ein Arbeitsgericht entscheiden. Ganz abwegig scheint mir die Position des Arbeitgebers aber nicht zu sein.


Mit freundlichen Grüßen

Reinhard Otto
Rechtsanwalt
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