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Antrag auf Krankengeld mit §13 Nr. 3a SGB V einfordern?

12.11.2018 10:46 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Raphael Fork


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich im August 2018 Krankengeld beantragt. Erst im Oktober habe ich eine Ablehnung erhalten.

Kann ich mich auf §13 Nr. 3a SGB V berufen - demnach die Kasse innerh. von 3 Wochen hätte entscheiden müssen - und nun die Zahlung des Krankengeldes verlangen?

Viele Grüße

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage , die ich Ihnen wie folgt beantworte:



Frage 1:
"Kann ich mich auf §13 Nr. 3a SGB V berufen - demnach die Kasse innerh. von 3 Wochen hätte entscheiden müssen - und nun die Zahlung des Krankengeldes verlangen?"


Nein, da werden Sie sich nicht erfolgreich drauf berufen können. Sie sollten vielmehr im Rahmen Ihres Widerspruchs und ggf. ergänzend im einstweiligen Rechtsschutz darlegen, warum abweichend von der Entscheidung der Kasse ein Krankengeldanspruch ihrerseits bestehen soll.

Die Zahlung von Krankengeld wird von § 13 SGB V grundsätzlich nicht erfasst, da die Gewährung von Krankengeld eine laufende Leistung ist, die Ihren Lebensunterhalt infolge des krankheitsbedingten Einkommenswegfalls abmildern soll, während es bei der Kostenerstattung im Sinne des § 13 SGB V um die in der Regel einmalige Erstattung von medizinisch notwendigen Leistungen ( z.B. Operationen,etc.).

Insofern passt schon der Wortlaut der Norm

Zitat:
Die Krankenkasse darf anstelle der Sach- oder Dienstleistung (§ 2 Abs. 2) Kosten nur erstatten, soweit es dieses oder das Neunte Buch vorsieht.


nicht direkt zu dem Anspruch auf Krankengeld.


Mit freundlichen Grüßen aus Dortmund

Raphael Fork
-Rechtsanwalt -

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