Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.252
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Antrag auf Kostenübernahme bei der KKH durch meinen Arzt


12.10.2017 17:22 |
Preis: 48,00 € |

Medizinrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto



Hallo
im vorigen Jahr bin ich an Darmkrebs erkrankt und kann seitdem keine Tabletten vertragen. Jetzt nutze ich auf Anraten zweier Ärzte Pflaster, die aus Italien importiert werden müssen. Am 22.08.17 beantragte mein Arzt auf dem Postweg die Kostenübernahme und schrieb die KKH am 18.09.17 erneut an. Keine Reaktion. Am 27.09.17 ging ich persönlich zur KKH und erinnerte an die drei Wochen Frist, die ja schon verstrichen wäre.Die Dame sagte mir, die zwei Briefe wären erst am 25.09.17 ins System gepflegt worden.
Jetzt behauptet die KKH zum einen, die Briefe wären erst am 25.09.17 bei ihnen eingegangen. Zum anderen besteht sie darauf, dass ich den Antrag selbst stellen müsste. das würde natürlich heißen, dass die Frist von vorne beginnen würde.
ist es vom Gesetzgeber so vorgesehen, dass ich selbst den Antrag stellen muss???

Mit freundlichen Grüßen
Alma

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Guten Tag,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Grundsätzlich kann ein solcher Antrag auch von dem behandelnden Arzt gestellt werden, der allerdings, zumindest beim ersten Antrag eine schriftliche Vollmacht mit einreichen sollte.

Sofern die Dame weiterhin auf einer persönlichen Antragstellung besteht, fordern Sie sie bitte auf, die Rechtsgrundlage dafür zu benennen, mir ist eine solche nicht bekannt.

Für die Rechtzeitigkeit des Zugangs des Antrages sind allerdings Sie beweispflichtig. Sofern Sie einen früheren Zugang als den 25.07. nicht beweisen können, müssen Sie die sich daraus ergebenden Konsequenzen leider tragen.


Mit freundlichen Grüßen

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60143 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr schnelle und hilfreiche Antworten. Kompetent und freundlich. So wünscht man es sich als Mandant. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr hilfreiche Informationen. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für die schnelle und ausführliche, sehr gute Antwort. ...
FRAGESTELLER