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Antrag Testamentsvollstreckerzeugnis -keine genaue Höhe des Nachlasses bekannt

| 24.04.2016 20:01 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


11:21
Sehr gehrte Damen und Herren,

ich bin von meinem Vater durch ein privatschriefliches Testament zum Testamentsvollstrecker ernannt worden. Leider ist es mir nicht möglich, mir zum jetzigen Zeitpunkt einen genauen Überblick über das Nachlassvermögen zu machen. Da meine Mutter mir die Unterlagen nicht geben möchte. Erst soll der Steuerberater die Akten einsehen. Ich möchte ein Testamentsvollstreckerzeugnis beantragen, aber darin muß ich Auskünft über den Wert des Nachlassvermögens machen. Ich kann das nur ungefähr schätzen. Muß ich eine eidesstattliche Erklärung abgeben, obwohl ich die Unterlagen und Dokumente meines Vaters nicht genau kenne?

24.04.2016 | 20:32

Antwort

von


(407)
Nürnberger Strasse 71
96114 Hirschaid
Tel: 095432380252
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Die Angabe des Wertes der Erbschaft wird vom Gericht benätigt, um die Kosten für die Erteilung des Testamentsvollstreckerzeugnisses zu ermitteln. Hierfür ist es erforderlich, dass Sie den Wert der Erbschaft so genau angeben, wie es Ihnen möglich ist. Ist Ihnen nur eine Circa-Angabe möglich, so sollten Sie dies gegenüber dem Gericht erwähnen.

Unabhängig davon können Sie aber auch prüfen, ob eine Erteilung des Testamentsvollstreckerzeugnisses überhaupt nötig ist. Zwingend ist dies nicht einmal dann, wenn eine Immobilie zum Nachlass gehört. So ist es in der Praxis oft ausreichend, wenn Sie beglaubigte Abschriften des eröffneten Testaments, des Eröffnungsprotokolls und der - mit dem Eingangsstempel des Nachlassgerichts versehenen - Annahmeerklärung des Testamentsvollstreckers vorlegen.

Nach Ernennung zum Testamentsvollstrecker haben Sie sodann einen - auch einklagbaren - Herausgabeanspruch gegen Ihre Mutter.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Thomas Henning

Rückfrage vom Fragesteller 24.04.2016 | 20:48

Ich habe leider nur ein privatschriftliches Testament mit Eröffnungsprotokoll und kein notariellverfastetes Testament. Es müssen Immobilien übertragen werden, aber dazu wird es ohne Testamentsvollstreckerzeugnis nicht gehen.Es gibt auch nochmehr Erben.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 25.04.2016 | 11:21

Hallo

und danke für Ihren Nachtrag. Dass es sich um ein privatschriftliches Testament handelt, mach grundsätzlich nicht ein TV-Zeugnis erforderlich. Das beschriebene Procedere bezieht sich gerade auch auf ein privatschriftliches Testament. Auch dass es andere Erben gibt, kann dahinstehen, da Sie als TV deren gesetzlicher Vertreter sind und während einer laufenden Testamentsvollstreckung keinen Zugriff auf das Erbe haben.

Sollte das Grundbuchamt später tatsächlich auf der Vorlage eines TV-Zeugnisses bestehen, kann dann immer noch ein solches beantragt werden. Bis dahin dürften Sie den Wert das Nachlasses aber bereits ermittelt haben.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Henning
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 27.04.2016 | 21:01

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"Zeitnah habe ich die Antwort auf meine Frage erhalten. Sie war für den eingesetzten Preis entsprechend allgemein gehalten. Für eine detailliertere Antwort hätte man wahrscheinlich mehr investieren müssen."
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 27.04.2016
3,4/5,0

Zeitnah habe ich die Antwort auf meine Frage erhalten. Sie war für den eingesetzten Preis entsprechend allgemein gehalten. Für eine detailliertere Antwort hätte man wahrscheinlich mehr investieren müssen.


ANTWORT VON

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