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Antrag Elternzeit

| 02.07.2019 14:32 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe gestern fristgerecht einen Antrag auf Elternzeit bei meinem Arbeitgeber gestellt. Auf dem eigenhändig erstellen Formular habe ich den Zeitraum in dem ich abwesend sein werde angegeben, sowie den Namen und das Geburtsdatum von meinem Sohn. Allerdings habe ich im Briefkopf vergessen Ort und Datum meinerseits anzugeben. Der Empfang des Schreibens wurde mir von meinem Vorgesetzten unter Angabe von Ort, Datum, Name und Unterschrift quittiert. Stellt das fehlen von Ort und Datum meinerseits einen Formfehler dar und wird der Antrag damit ungültig? Oder reicht das Datum der Quittierung des Empfangs aus?

Einsatz editiert am 02.07.2019 14:47:18
02.07.2019 | 14:55

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ich darf sie beruhigen. Voraussetzung eines formgerechten Antrags ist lediglich die Antragstellung in Textform( Auch per Mail) , bei fristgerechten Eingang und Benennung der für die Elternzeit spezifischen Daten.

Es ist völlig irrelevant, ob sie Datum und Ort im Briefkopf erwähnen, auch wenn dies durchaus den Gepflogenheiten entspricht. Ein juristisches Muss ist dies keinesfalls.

Daher ist ihr Antrag keineswegs (Form) unwirksam oder unzulässig gestellt.

Wichtig ist lediglich, dass der Zugang des Schreibens 7 Wochen vor Beginn der Elternzeit nachgewiesen werden kann, was ihr Arbeitgeber bestätigt hat. Wann und wo der Antrag verfasst wurde ist hingegen egal und somit ist die Angabe dazu völlig unbeachtlich.

Fazit: Das Fehlen von Ort und Datum ist für den Antrag völlig unerheblich. Er ist auch ohne diesen Angabe nicht unzulässig oder formunwirksam.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Doreen Prochnow

Bewertung des Fragestellers 04.07.2019 | 13:15

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