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Anteiliger Grundstückskauf - Übertragung aufs Haus?

| 22.01.2021 10:20 |
Preis: 30,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Eichhorn


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe mit meinem Partner (nicht verheiratet) ein Grundstück gekauft. Ich habe 1/3 vom Kaufpreis bezahlt, er 2/3.
Wir wollen darauf ein neues Haus bauen.
Geht das Besitzverhältnis vom Grundstück automatisch auf das Haus über?
Würde das bedeuten, wenn wir die Finanzierung für das Haus zusammen abschließen und ich die Hälfte der Finanzierungskosten bezahlen würde, ich im Trennungsfall trotzdem nur ein Anrecht auf 1/3 hätte?

Sehr geehrte Ratsuchende,

lassen Sie mich Ihre Frage wie folgt beantworten.

Ich gehe davon aus, dass Sie zu 1/3, Ihr Parner zu 2/3 im Grundbuch eingetragen sind.

Das heißt Ihnen gehört das Grundstück zu 1/3.

Da ein Gebäude ein wesentlicher Bestandteil des Grundstücks ist (§ 93 , 94 Abs. 1 S. 1 , 1. Halbsatz BGB), können daran keine selbstständigen Rechte bestehen.

Was mit dem Boden fest verbunden ist, gehört dem Eigentümer des Boden.

An der Eigentumsverteilung 1/3 zu 2/3 ändert sich damit nichts, wenn das Haus darauf gebaut ist.

Das Haus (mit dem Grundstück) gehört damit "automatisch" zu einem Drittel Ihnen.

Im Trennungsfall habe Sie nur ein Anrecht auf 1/3 des (Wertes des) Hausgrundstücks.

Die partnerinterne Verteilung der Finanzierungslast kann abweichend vom gesetzlichen Grundsatz 50:50 vereinbart werden. § 426 Abs. 1 S. 1 BGB : "Die Gesamtschuldner sind im Verhältnis zueinander zu gleichen Anteilen verpflichtet, soweit nicht ein anderes bestimmt ist."

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 22.01.2021 | 11:15

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