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Anteile an einer GmbH

| 02.02.2010 13:36 |
Preis: ***,00 € |

Gesellschaftsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Mathias Drewelow


Hallo Zusammen,
geht um folgender Sachverhalt. Hattet mit drei Bekannten eine GmbH vor ca. 6 Jahren gegründet. diese wurde jedoch nur für evtl. Abwicklungen neben unserer Tätigkeit genutzt. Vor 1 Jahr wurde diese GmbH dann für ein bestimmtes Thema wieder neu am Markt plaziert. Man war sich einig, das 2 Eigentümer aus der GmbH ausscheiden. Dies wurde auch in einem Beschluss so erfasst. Einer ist sofort ausgeschieden. Der anderer jedoch erkannte das das Unternehmen nun gute Gewinne erzielt und er nun nicht einfach so auscheiden möchte. Wie kann man nun gegen Ihn vorgehen. Er ist kein Geschäftsführer und hat auch unterschrieben, dass er keine Entscheidungsgewalt ect. hat. Er besitzt noch 33%.



Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie des Einsatzes wie folgt:

Nach Ihren Angaben gab es einen Gesellschafterbeschluss in dem festgehalten wurde, dass zwei Gesellschafter die Gesellschaft verlassen.

Sodann muss der Geschäftsanteil der Gesellschafter durch notariellen Vertrag gem. § 15 GmbHG übertragen worden sein.

Sollte dies noch nicht geschehen sein, so ergibt sich Ihr Anspruch darauf aber aus dem Gesellschafterbeschluss.


Sodann kann auf Grund dieses Beschlusses der Ausschluss durchgesetzt werden.

Denn Beschlüsse der Gesellschafterversammlung sind gem. § 48 GmbHG bindend.

Dies gilt natürlich nur, wenn der Beschluss rechtmäßig zustande gekommen ist und auch im Rahmen des Gesellschaftsvertrages zulässig war.

Sodann kann und sollte die Austragung des Gesellschafters aus dem Handelsregister vorgenommen werden.

Zur Durchführung der Löschung benötigt das Registergericht den Gesellschafterbeschluss, der die Grundlage für die Löschung darstellt.


Sollte der ausgeschiedene Gesellschafter sich gegen die Herausgabe von Gesellschaftsvermögen stellen, so lassen sich solche Ansprüche auch durch Herausgabeklage durchsetzen.
Zudem steht Ihnen die Möglichkeit offen, auf Feststellung des Nichtbestehens eines Gesellschafterverhältnisses zu klagen.

Ich würde Ihnen raten, die entsprechenden Unterlagen durch einen Rechtsanwalt überprüfen zu lassen, weil die Lage nur so verlässlich beurteilt werden kann.







An dieser Stelle sei der Hinweis erlaubt, dass diese Internetplattform eine eingehende, rechtliche Beratung nicht ersetzen kann, sondern vielmehr der ersten rechtlichen Orientierung dienen soll.
Das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann das Ergebnis der juristischen Bewertung beeinflussen und sogar zu einem völlig gegensätzlichen Ergebnis führen.

Gern können Sie mich bei Rückfragen oder einer gewünschten Interessenvertretung kontaktieren.



Bewertung des Fragestellers 05.02.2010 | 15:47

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