Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Anteile an Erbengemeinschaft

| 04.12.2011 16:36 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Hallo,
folgende Situation: Immobilienbesitzer A stirbt und hinterlässt seine Ehefrau (B) und zwei Kinder (C & D). Gemäß gestzlicher Erbfolge bilden B mit 50% Beteiligung sowie C und D mit jeweils 25% Beteiligung eine Erbengemeinschaft. Wenige Jahre später verstirbt Kind C. C war verheiratet und hatte keine Kinder.
Frage 1: Wie verteilt sich nun der Anteil an der Erbengemeinschaft von C auf seine Ehefrau, das überlebende Kind D (seinen Bruder) sowie auf den noch lebenden Elternteil B?
Einem Schreiben des Finanzamtes zu Folge verbleiben der Ehefrau von C 1/12, B und D erhalten ebenfalls 1/12. Diese Aufteilung ist für uns nicht nachvollziehbar und wir bitten daher um Erläuterung.
Frage 2: In naher Zukunft soll das Objekt der Erbengemeinschaft veräußert werden. Die Ehefrau von C hat im Vorfeld angedeutet, noch vor dem Verkauf ausgezahlt zu werden! Es herrscht Unklarheit darüber, wie groß der Anteil der Ehefrau von C am Gesamtwert des Objektes ist. Müsste bei der Berechnung des Wertes ihres Anteils ebenfalls die Quote von 1/12 zu Grunde gelegt werden?
Bereits jetzt vielen Dank für Ihre Erläuterungen im Voraus!

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

zu Frage 1: Wenn in diesem Fall der C stirbt, bleibt die Erbquote bezüglich der B gleich, da die Eltern des Erblassers Erben zweiter Ordnung sind und ein Erbe erster Ordnung vorhanden sind (§§ 1925, 1930 BGB).

Das bedeutet, dass das Erbe des C (wenn C nur D als Bruder hatte) zur Hälfte an D und zur Hälfte an seine Ehefrau fällt (vgl. §§ 1931, 1371 BGB), wobei ich davon ausgehe, dass diese in Zugewinngemeinschaft gelebt haben. Sollte dies nicht der Fall sein, erhält der Ehegatte lediglich ein Viertel des Erbes und D drei Viertel.

Warum das Finanzamt eine derartige Quote annimmt, kann ich nicht beantworten. hier sollte ggf. Akteneinsicht genommen werden.

Frage 2: Die Quote der Ehefrau beträgt nach der o.g. Rechnung 12,5 % (die Hälfte der Erbquote des C).
Wenn diese nicht in Zugewinngemeinschaft gelebt haben eine Quote von 6,25%.

Bewertung des Fragestellers 06.12.2011 | 07:12

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 06.12.2011 4,6/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 69954 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr schnelle Antwort auf mein Problem, verständlich erklärt und gut beraten! Diesen Anwalt kann ich weiterempfehlen, insbesondere auch, weil meine Nachfrage ebenso schnell, verständlich und freundlich beantwortet wurde! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
alle Fragen zu meiner vollsten Zufriedenheit beantwortet und das in kürzester Zeit! Ich bin begeistert! Vielen Dank! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
superdupergut, schnell, kompetent und hilfreich. danke! ...
FRAGESTELLER