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Anteile an Erbengemeinschaft

| 04.12.2011 16:36 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Hallo,
folgende Situation: Immobilienbesitzer A stirbt und hinterlässt seine Ehefrau (B) und zwei Kinder (C & D). Gemäß gestzlicher Erbfolge bilden B mit 50% Beteiligung sowie C und D mit jeweils 25% Beteiligung eine Erbengemeinschaft. Wenige Jahre später verstirbt Kind C. C war verheiratet und hatte keine Kinder.
Frage 1: Wie verteilt sich nun der Anteil an der Erbengemeinschaft von C auf seine Ehefrau, das überlebende Kind D (seinen Bruder) sowie auf den noch lebenden Elternteil B?
Einem Schreiben des Finanzamtes zu Folge verbleiben der Ehefrau von C 1/12, B und D erhalten ebenfalls 1/12. Diese Aufteilung ist für uns nicht nachvollziehbar und wir bitten daher um Erläuterung.
Frage 2: In naher Zukunft soll das Objekt der Erbengemeinschaft veräußert werden. Die Ehefrau von C hat im Vorfeld angedeutet, noch vor dem Verkauf ausgezahlt zu werden! Es herrscht Unklarheit darüber, wie groß der Anteil der Ehefrau von C am Gesamtwert des Objektes ist. Müsste bei der Berechnung des Wertes ihres Anteils ebenfalls die Quote von 1/12 zu Grunde gelegt werden?
Bereits jetzt vielen Dank für Ihre Erläuterungen im Voraus!

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

zu Frage 1: Wenn in diesem Fall der C stirbt, bleibt die Erbquote bezüglich der B gleich, da die Eltern des Erblassers Erben zweiter Ordnung sind und ein Erbe erster Ordnung vorhanden sind (§§ 1925 , 1930 BGB ).

Das bedeutet, dass das Erbe des C (wenn C nur D als Bruder hatte) zur Hälfte an D und zur Hälfte an seine Ehefrau fällt (vgl. §§ 1931 , 1371 BGB ), wobei ich davon ausgehe, dass diese in Zugewinngemeinschaft gelebt haben. Sollte dies nicht der Fall sein, erhält der Ehegatte lediglich ein Viertel des Erbes und D drei Viertel.

Warum das Finanzamt eine derartige Quote annimmt, kann ich nicht beantworten. hier sollte ggf. Akteneinsicht genommen werden.

Frage 2: Die Quote der Ehefrau beträgt nach der o.g. Rechnung 12,5 % (die Hälfte der Erbquote des C).
Wenn diese nicht in Zugewinngemeinschaft gelebt haben eine Quote von 6,25%.

Bewertung des Fragestellers 06.12.2011 | 07:12

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