Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
497.838
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Anteile an Erbengemeinschaft

| 04.12.2011 16:36 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Hallo,
folgende Situation: Immobilienbesitzer A stirbt und hinterlässt seine Ehefrau (B) und zwei Kinder (C & D). Gemäß gestzlicher Erbfolge bilden B mit 50% Beteiligung sowie C und D mit jeweils 25% Beteiligung eine Erbengemeinschaft. Wenige Jahre später verstirbt Kind C. C war verheiratet und hatte keine Kinder.
Frage 1: Wie verteilt sich nun der Anteil an der Erbengemeinschaft von C auf seine Ehefrau, das überlebende Kind D (seinen Bruder) sowie auf den noch lebenden Elternteil B?
Einem Schreiben des Finanzamtes zu Folge verbleiben der Ehefrau von C 1/12, B und D erhalten ebenfalls 1/12. Diese Aufteilung ist für uns nicht nachvollziehbar und wir bitten daher um Erläuterung.
Frage 2: In naher Zukunft soll das Objekt der Erbengemeinschaft veräußert werden. Die Ehefrau von C hat im Vorfeld angedeutet, noch vor dem Verkauf ausgezahlt zu werden! Es herrscht Unklarheit darüber, wie groß der Anteil der Ehefrau von C am Gesamtwert des Objektes ist. Müsste bei der Berechnung des Wertes ihres Anteils ebenfalls die Quote von 1/12 zu Grunde gelegt werden?
Bereits jetzt vielen Dank für Ihre Erläuterungen im Voraus!

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

zu Frage 1: Wenn in diesem Fall der C stirbt, bleibt die Erbquote bezüglich der B gleich, da die Eltern des Erblassers Erben zweiter Ordnung sind und ein Erbe erster Ordnung vorhanden sind (§§ 1925, 1930 BGB).

Das bedeutet, dass das Erbe des C (wenn C nur D als Bruder hatte) zur Hälfte an D und zur Hälfte an seine Ehefrau fällt (vgl. §§ 1931, 1371 BGB), wobei ich davon ausgehe, dass diese in Zugewinngemeinschaft gelebt haben. Sollte dies nicht der Fall sein, erhält der Ehegatte lediglich ein Viertel des Erbes und D drei Viertel.

Warum das Finanzamt eine derartige Quote annimmt, kann ich nicht beantworten. hier sollte ggf. Akteneinsicht genommen werden.

Frage 2: Die Quote der Ehefrau beträgt nach der o.g. Rechnung 12,5 % (die Hälfte der Erbquote des C).
Wenn diese nicht in Zugewinngemeinschaft gelebt haben eine Quote von 6,25%.


Wir
empfehlen

Die Anwalt Flatrate

Sie müssen sich neben Ihrer Arbeit auch noch um rechtliche Fragen und Belange kümmern? Das raubt Zeit und Nerven. Für Sie haben wir die Flatrate für Rechtsberatung entwickelt.

Mehr Informationen
Bewertung des Fragestellers 06.12.2011 | 07:12

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 06.12.2011 4,6/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 63724 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,2/5,0
Danke, alle Fragen wurden ausreichend beantwortet und ebenfalls eine Empfehlung, wie weiter vorgegangen werden sollte. Danke dafür !. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen dank fuer die ausfuehrliche und gute beantwortung. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Für die Formulierung eines RA sehr konkret und verbindlich. Richtig bereichert haben die kleinen Beispiele unter den allgemeingültigen Regelungen im betroffenen Rechtsgebiet. Denn allgemeingültige Regelungen findet man auch im ... ...
FRAGESTELLER