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Anteil des Mieters


| 29.09.2007 00:54 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Hallo,
1.) Mieterin fragt im Sommer 2007 den Vermieter nach dem in 2006 erwähnten Carport.
Vermieter errichtet diesen für ca. 500 €.
Dann gefällt er plötzlich der Mieterin nicht mehr und sie würde nicht einparken können (Carport lichte Breite 270 cm) und der Mittelholm, der statisch notwendig ist und jeder Bausatz sieht so aus, störe beim Aussteigen des Mitfahrers auf der Rückbank.
Der gutmütige Vermieter baut Carpot ab.

2.) Die gleiche Mietrin meldet vor kurzem, der Rolladen ginge nicht mehr leicht hochzuziehen, der Handwerker entdeckt ein Reststück Fliegengitter, das sich einklemmte. Kosten 50 €, Kleinreparaturklausel: bis 75 €.
Das sei nicht von ihr, sie habe keine Fliegengitter, sondern von der Vorgängerin, deshalb zahle sie nichts.

Welche Kosten hat die Mieeterseite in 1) bzw. 2) zu tragen?
Welche Widerstände mieterseits sind wie zu überwinden?

Herzlichen Dank.
Sehr geehrter Ratsuchender,


hier wird der Mieter keine Kosten zu tragen haben.

Hinsichtlich des Corportes fehlt es schon an einer Vereinbarung, so das nicht ersichtlich ist, woraus die Mieterin zur Kostentragung verpflichtet werden könnte.

Hinsichtlich des Rollladens könnte zwar die Kleinreparaturklausel eingreifen - wenn es aber zutrift, dass allein die Vormieterin das Fliegengitter hatte, wird man hier der Mieterin auch nichts anlasten können. Dieses wäre allenfalls dann möglich, wenn die JETZIGE Mieterin Kenntnis von dem Teil des Fliegengitters gehabt hätte, was der Vermieter aber beweisen müsste.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 29.09.2007 | 09:21

Hallo, liebe Frau True-Bohle,
zu 1.) war das Anfordern der Mieterin, einen Carport zu errichten, kein Vertragsangebot?
2.) War die Übernahme per Protokoll nicht eine Abnahme der Mietwohnung. sodass die Mieterin für alles Neue verantwortlich ist, denn sie hat ja nur behauptet, es stamme nicht von ihr, jedoch nicht bewiesen?

dANKE UND ALLES gUTE

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.09.2007 | 09:46

zu 1) Nein, dieses stellt kein Angebot mit einer Kostentragungspflicht dar.

zu 2) Hier hatte ich nach dem ursprünglichen Sachverhalt unterstellt, dass es unstreitig sei, dass die jetzige Mieterin kein Gitter hat. Ist es streitig, sieht die Sache in der Tat dann anders aus und die Mieterin muss beweisen, dass es nicht von ihr stammt.

Kann sie dieses nicht, wird sie die Kosten zu tragen haben.

Bewertung des Fragestellers |


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