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Ansprüche des Ehegatten im Falle einer Scheidung

15.05.2016 19:59 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Zusammenfassung: Ansprüche bei Trennung wenn ein Ehegatte Rentner ist.

1. Vermögender Ehemann (70, Deutscher), ehemals Unternehmer, seit Jahren Privatier (lebt vom Ersparten)
2. Mittellose Ehefrau (30, asiatische Staatsangehörigkeit), Hausfrau (keinerlei Ausbildung; kein Einkommen – auch vorher in Asien nicht)

Verheiratet seit fast 8 Jahren. Keine Kinder. Kein Ehevertrag.
Vermögen, Haus etc. war vor der Ehe vorhanden, alle Eintragungen auf den Namen des Ehemannes.

Während der Ehe gibt es keinen Zugewinn (Rente des Ehemannes ca. 550 €). Durch Lebensunterhalt, viele Reisen, etc. verringert sich das Vermögen (Zinsen kaum noch erzielbar) von Jahr zu Jahr.

Frage:
Welche Ansprüche hätte im Scheidungsfall die asiatische Ehefrau?
Würde sich etwas ändern, wenn die Ehefrau die Deutsche Staatsangehörigkeit hätte (kann nach 8 Jahren beantragt werden)?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Staatsangehörigkeit spielt keine Rolle weil deutsches Familienrecht auch so zur Anwendung kommt, da der Lebensmittelpunkt in Deutschland liegt.

In der Tat hätte die Ehefrau keinen Anspruch auf Zugewinn da das Anfangsvermögen höher sein wird als das Endvermögen.

Wenn der Ehemann bei Heirat schon Rentner war, würde es auch keinen Versorgungsausgleich geben da während der Ehe auch keine Rentenansprüche erworben wurden.

Das einzige was eine Rolle spielen würde wäre der Unterhalt.

Allerdings liegt die Rente unter dem Selbstbehalt von 1200 € netto pro Monat. Es käme möglicherweise noch ein Wohnwertvorteil hinzu wenn der Mann im Eigentum lebt und es wären auch Einkünfte aus Kapitalvermögen und sonstige Einkünfte zu addieren, also etwa Mieteinkünfte. Kommt der Ehemann auch damit nicht über 1200 € müsste er keinen Unterhalt zahlen.

Worauf die Frau Anspruch hätte wären Haushaltsgegenstände weil alles was man für den Haushalt angeschafft hat beiden gehört. Der Haushalt müsste also gerecht geteilt werden.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Wöhler, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familien- und Arbeitsrecht


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