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Anspruchsdauer auf Arbeitslosengeld

09.02.2013 14:38 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling


Meine Frau (40 Jahre alt) war in den letzten 48 Monaten ununterbrochen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, möchte ihren Arbeitsvertrag aber jetzt zum 31.03.2013 kündigen. Grundsätzlich plant sie nicht, sich dem Arbeitsmarkt wieder zur Verfügung zu stellen, und möchte sich daher auch nicht arbeitssuchend/arbeitslos melden. Unseren Lebensunterhalt sowie die Krankenversicherungsbeiträge etc. können wir gemeinsam aus meinem Gehalt bestreiten.

Wir möchten wir aber gerne wissen, bis zu welchem genauen Datum meine Frau prinzipiell noch die Möglichkeit hätte (z.B. falls mir etwas zustossen sollte), sich nachträglich durch Meldung als arbeitssuchend/arbeitslos einen Anspruch auf ALG zu erwerben bzw. diesen geltend zu machen, und zwar

1.) wenn sie sich nach dem 31.03. gar nicht erst beim Arbeitsamt meldet, und damit zunächst auch gar kein Anspruch auf ALG entstünde;
oder
2.) sie sich zunächst arbeitslos/arbeitssuchend meldet, damit der Anspruch auf ALG (ggf. nach Ablauf der Sperrfrist wg. Eigenkündigung) zunächst festgestellt wird, sie danach aber unmittelbar auf den Bezug des ALG verzichtet.

Bitte schildern Sie die Vor-/Nachteile, die Auswirkung auf die mögliche Bezugsdauer von ALG, sowie die grundsätzliche rechtliche Zulässigkeit der beiden o.g. Vorgehensweisen, vielen Dank!

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Die Frist beträgt gem. den §§ 142 ff SGB III 12 Monate nach Beendigung des ARbeitsverhältnisses in welcher den Anspruch auf ALG I nach dem SGB III beansprucht werden kann.

Eine Meldung nach Aufgabe der Arbeit und Hinnahme der Sperrzeit ist nicht zum Vorteil, da im Falle einer späteren Beantragung von ALG I die Anspruchsdauer um die Sperrfrist verkürzt ist. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, dass Ihre Frau vo der Agentur für Arbeit Stellenangebote erhält und bei nicht Annahme gibt es u.U. eine weitere Sperrfrist und diese kürzt dann später auch die Anspruchsdauer.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
Betriebswirtin (HWK)
_____________________________

E-Mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
www.anwaltskanzlei-sperling.de
www.scheidung-deutschlandweit.de
www.vorsorgeverfuegungen.info

Nachfrage vom Fragesteller 09.02.2013 | 15:57

Das heisst, die Sperrfrist würde auch dann eintreten, wenn meine Frau gleichzeitig mit der Meldung erklärt dass sie auf jegliche Sozialleistungen verzichtet, und zwar ohne dass sich die von Ihnen genannte 12-Monats-Frist (also konkret bis 31.03.2014) ändert? Uns wurde von anderer Seite zu diesem Vorgehen geraten, da dann angeblich der Anspruch auf ALG für 4 Jahre bestehen bliebe (also konkret bis zum 31.03.2017).

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.02.2013 | 17:10

Dei 4Jahres Regel ist nicht mehr gültig. Selbstverstädnlich kann sich Ihr Frau bei der Arbeitsagentur melden und keinen Antrag auf Leistungen stellen, dann entsteht auch keine Sperrfrist.

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