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Anspruch von Kosten für Osteopathie ?

24.08.2009 15:50 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


In meiner Urteilsabschrift ist folgender Text zu lesen.
Die Parteien sind sich einig,dass der Beklagte dem Kläger mögliche weiterematerielle und immaterielle Schäden,die aus der Körperverletzung des Beklagten zu Lasten des Klägers vom 23.08.2008 resultieren und nach dem Schluss der letzten mündlichen Verhandlung entstehen,sofern diese nicht kraft Gesetzes auf Sozialversicherungsträger übergehen,zu ersetzen hat.

Muß nun der Verurteilte für die Rechnungen der Osteopathie aufkommen?

Sehr geehrte(r) Rechtssuchende(r),

Ihre Anfrage möchte ich anhand Ihrer Sachverhaltsdarstellung wie folgt beantworten und vorab darauf hinweisen, dass dieses Forum nur geeignet ist, einen groben Abriss über die rechtliche Lage zu erteilen und kein tiefgründiges Mandantengespräch ersetzen kann.

Zunächst möchte ich den dahinter stehenden Sachverhalt kurz derart zusammenfassen, dass der Beklagte offenbar gegen Sie eine Körperverletzung begangen hat, bei welcher Sie (erhebliche) Verletzungen davon getragen haben, die auch noch für die Zukunft fortwirken können. Offensichtlich haben Sie dann gegen den Beklagten einen Rechtsstreit geführt. Soweit Sie zitieren, dass sich die Parteien darüber einig sind, dass der Beklagte alle materiellen und immateriellen Schäden, die zukünftig entstehen, zu ersetzen hat, wurde offenbar ein Vergleich geschlossen.

Soweit Ihre Fragestellung nun darauf abzielt, inwieweit eine bei Ihnen durchgeführte Osteopathie durch den Beklagten zu erstatten ist, so kann dies derart pauschal nicht mit Gewissheit gesagt werden. Erforderlich für die Erstattungsfähigkeit ist, dass die Osteopathie auf Grund von Verletzungen notwendig war, die Sie infolge der gegen Sie begangenen Körperverletzung erlitten haben. Es muss also ein kausaler Zusammenhang zwischen der Körperverletzung und der nunmehr durchgeführten Behandlungsmaßnahme bestehen. Hierbei fehlt es jedoch an Sachverhaltsangaben, inwieweit eine solche tatsächlich notwendig war.

Unterstellt, ein solcher kausaler Zusammenhang sei gegeben, so handelt es sich bei den hierbei verursachten Kosten um einen materiellen Schaden Ihrerseits. Voraussetzung wäre damit im Weiteren, dass die Kosten nicht durch einen Sozialversicherungsträger, also beispielsweise Ihre Krankenkasse getragen werden. Soweit dies nicht der Fall ist, steht Ihnen im Falle des kausalen Zusammenhangs ein Schadensersatzanspruch gegenüber dem Beklagten zu.

Für Ihr weiteres Vorgehen rate ich Ihnen an, dass Sie zunächst sicherstellen, dass die Behandlung kausal auf die Körperverletzungshandlung zurückzuführen ist. Im Weiteren sollten Sie Ihre Krankenversicherung um Kostenerstattung ersuchen. Erst wenn diese ablehnt, würde ich unter Vorlage des Ablehnungsbescheides diese Kosten gegenüber dem Beklagten – notfalls mittels anwaltlicher Hilfe – geltend machen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen vorerst behilflich sein und verbleibe

Nachfrage vom Fragesteller 30.08.2009 | 22:36

Danke für die schnelle Antwort!
Besteht ein kausaler Zusammenhang ?
Diagnose: Frontobasisfraktur rechts, Septumdeviation, traumatische Tränenwegsverletzung bds.
Therapie: Duraplastik, frontobasal (5-214.70)
Septumplastik (5-214.70) . K. Mehrere Nasennebenhölen, endonasal: Mit Darstellung der Schädelbasis (endonasale Pansinusoperation)
(5-224.63) Tränenwegsschienung bds. (8-149.3) K: Native Computertomographie des Schädels (3-200).
Meine Beschwerden:
Häufige Kopfschmerzen
Bei Wetterumschwung oder Belastung, sprich hohen oder niedrigen Temperaturen, Nebel (Novalgin Ca. 40 Tropfen bis 2 mal am Tag):
Druck auf den Augenhöhlen rechts und links. Eingeschränkter Geruchssinn. Trockene Nase, Genickschmerzen im Halswirbelbereich, Schwindel(Gleichgewichtsstörungen).
Knochen oberhalb des Nasenbeins rechts ist verschoben und es wurde bereits beim Versicherungsgutachten festgestellt.
Beschwerden treten seit Tattag auf und war regelmäßig in Behandlung.
Privatrezept vom Hausarzt für 10 x Osteopathie wurde ausgestellt.
Auf Nachfrage bei der Krankenkasse um Begleichung der Kosten wurde die Anfrage abgelehnt.

Danke für die bis jetzt geleistete Hilfe!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 31.08.2009 | 06:58

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Nachfrage beantworte ich wie folgt. Der kausaler Zusammenhang muss zwischen Verletzungshandlung und Verletzungen bestehen, dies kann ich derart pauschal anhand der geschilderten Verletzungen nicht sagen, es spricht jedoch vieles dafür.

Sie können dies erst einmal unterstellen und die Kosten gegenüber dem Schädiger versuchen außergerichtlich geltend zu machen.

Mit freundlichen Grüßen

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