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Anspruch des Schuldners auf Verfahrensbeendigung

| 16.09.2008 16:37 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Guten Tag zusammen

Sachverhalt:

Zur Zeit befinde ich mich, als Schuldner, im eröffneten Insolvenzverfahren. Die Verwertung ist bis auf 6 Vermietungsimmobilien abgeschlossen.

Die Verwertung dieser Immobilien wird weder von der Gläubigerbank, noch vom Insolvenzverwalter ernsthaft betrieben.

Die anderen Immobilien wurden alsbald, entweder über den freien Verkauf oder die Zwangsvollstreckung verwertet. Aus meiner Sicht waren das die "guten Objekte".

Der Mietertrag der verbleibenden Objekte ist für den Gläubiger weit davon entfernt kostendeckend zu sein.

Da mir der Unterschied hinlänglich bekannt ist, sich in der Verfahrens.- oder in der Wohlverhaltensphase zu befinden,liegt mein Bestreben darin, die Beendigung des Verfahrens anzustreben und in die Wohlverhaltensphase zu gelangen.

Frage:

Welche rechtlichen Möglichkeiten stehen mir hierbei zur Verfügung? Die Möglichkeiten einer Bittstellung bitte ich bei der Beantwortung meiner Frage außen vor zu lassen.

MfG

Sehr geehrter Fragesteller,

vorweg möchte ich Sie darauf hinweisen, dass diese Plattform nur dazu dienen soll, Ihnen einen ersten Eindruck der Rechtslage zu vermitteln. Die Leistungen im Rahmen einer persönlichen anwaltlichen Beratung/Vertretung können und sollen an dieser Stelle nicht ersetzt werden.

Durch Weglassen oder Hinzufügen von wesentlichen Tatsachen kann die Beurteilung Ihres Anliegens anders ausfallen. Es können nur die wesentlichen Aspekte Ihres Falles geklärt werden.

Aufgrund Ihrer Angaben beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Ich gehe davon aus, dass Sie im Zeitpunkt der Antragstellung zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens über Ihr vermögen auch gleich eine Abtretungserklärung wie auch einen Antrag auf Restschuldbefreiung gestellt haben.

Sie müssen daher die Beendigung des Insolvenzverfahrens nicht voran treiben, da die sechsjährige Wohlverhaltensphase nicht mit der Einstellung oder Aufhebung des Insolvenzverfahrens beginnt, sondern bereits mit dem Datum der Eröffnung des Insolvenzverfahrens.



Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen

Mareike Preu
Rechtsanwältin


www.kanzlei-preu.de

Rückfrage vom Fragesteller 17.09.2008 | 09:21

Sehr geehrte Frau Preu

Damit ist meine Frage leider nicht beantwortet.
Es gibt für mich gute Gründe, den Schritt vom eröffneten Verfahren in die Wohlverhaltensphase voranzutreiben, da z.B.eine anstehende Erbschaft im eröffneten Verfahren bis zu 100% zur Insolvenzmasse gezogen werden kann, in der Wohlverhaltensphase kann sie bis zu 50% zur Masse gezogen werden. Der Rest verbleibt mir.Bei der Realisierung eines Zugewinnausgleichsanspruch geht die Schere noch weiter auseinander. Während des eröffneten Verfahrens gehen bis zu 100% in die Insolvenzmasse über, während ich in der Wohlverhaltensphase zu 100% alles behalten darf.

Und nochmals, die Möglichkeiten der Bittstellung an den Insolvenzvewalter bzw. das Insolvenzgericht, bitte ich bei der Beantwortung meiner Frage aussen vor zu lassen. Es geht mir um rechtliche Durchsetzungsmöglichkeiten, wenn erkennbar wird, das der Eintritt in die Wohlverhaltensphase aus nicht vertretbaren Gründen hinausgezögert wird. Gehen Sie bitte davon aus, dass das im vorliegenden Fall gegeben ist.

MfG

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 18.09.2008 | 09:34

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Bewertung. Sie werden jedoch bestimmt verstehen, dass ich auch noch weitere Mandate betreue und hierfür Zeit aufwende, so dass ich nicht sofort auf eine gestellte Nachfrage reagieren kann.

Wie ich Ihnen bereits mitteilte, befinden Sie sich bereits in der Wohlverhaltensphase, da diese mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens beginnt. Ihnen geht es nicht um die Wohlverhaltensphase, die ja bereits läuft, sondern um das Ende des Insolvenzverfahrens.

Aus Ihrer ersten Anfrage war dies nicht ersichtlich, so dass die Intention Ihrer Frage tatsächlich von mir missverstanden wurde. Ich war davon ausgegangen, dass es Ihnen darum geht, dass die 6- Jahre- Frist zu laufen beginnt.

Sie können sich an das zuständige Insolvenzgericht wenden und sich über den Insolvenzverwalter beschweren, wenn Sie nachweisen können, dass der Insolvenzverwalter zu Ihrem Nachteil das Verfahren hinauszögert. Der Insolvenzverwalter haftet für Pflichtvereltzungen auch zu Ihren Gunsten. Ansonsten kann nicht eingeschätzt werden, an welchem Verfahrensstandpunkt sich Ihr Insolvenzverfahren befindet. Der Sachverhalt kann für 20,00 € auch nicht erraten werden.

Mit freundlichen Grüßen

Mareike Preu
Rechstanwältin

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Die Antwort hat an der Fragestellung vorbeigezielt. Die entsprechende Nachfrage wurde nicht beantwortet. Falls das nicht geschieht, wünsche ich mein Geld zurück, ansonsten werde ich mich mit einer Beschwerde an die Rechtsanwaltskammer wenden.

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