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Anspruch aus einer Lebensversicherung nach Tod

| 12.03.2011 13:48 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Nach dem Tod meines Bruders informierte ich seine LV. Diese unterrichtete mich, dass seine Exfrau ( die Scheidung war im Jan. 2004 ) als Bezugsberechtigte gilt. Sie ist gebürtige Thailänderin. Wo ihr Aufenthaltsort sich befindet ( evt. lebt sie wieder in Thailand ) oder ob sie noch lebt, entzieht sich meiner Kenntnis. Die LV hat mich ( ich bin der nächste nahe Verwandte, beide Eltern sich verstorben ) nun angeschrieben und bittet um Übermittlung einer Personalausweiskopie und eines unterzeichneten Zahlungsauftrages von ihr. Die Vers.-summe beläuft sich auf € 33.000,-

1. In welcher Art und in welchem Umfang muss ich nunmehr tätig werden?

2. Kann ich ggf. selbst Anspruch auf die Vers.-summe erheben und wie wäre in diesem Fall mein Vorgehen?

Sehr geehrte Ratsuchende,


nur die Begünstigte erwirbt Rechtsanspruch auf die Versicherungsleistung.

Dieses ist Ihre Ex-Schwägerin. Und nur diese kann eine andere Person als Bezugsberechtigte einsetzen.

Das Bezugsrecht ist hier vertraglich geregelt worden. Berechtigte ist und bleibt, sofern nicht eine Änderung zulässig vongenommen worden ist, Ihre Ex-Schwägerin.

Aufgrund dieser Bezugsberechtigung fällt die Versicherungsleistung auch nicht in die Erbmasse.

Daher werden Sie derzeit keine Ansprüche geltend machen können.

Dieses wäre erst dann möglich, wenn Ihre Ex-Schwägerin eine entsprechende Abtretung macht. Genau dieses will die Versicherung ja schriftlich bestätigt haben.

Ohne diese Bestätigung können Sie nichts unternehmen und müssen dieses auch nicht machen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 12.03.2011 | 14:28

Sollte die Versicherung mithin bei Ihren eigenen Nachforschungen keine Bezugsberechtigten ausfindig machen bzw. deren Tod feststellen, greift dann das Erbrecht und die Versicherung kommt auf mich zu oder verfällt dann die Vers.-summe? Danke nochmals für eine kurze Antwort im Voraus.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.03.2011 | 15:49

Sehr geehrter Ratsuchender,

sollte die Bezugsberechtigte nicht ausfindig gemacht werden, steht Ihnen der Anspruch als Erbe zu. Sollte diese verstorben sein, greift das Erbrecht. Die Summe verfällt insoweit nicht.

Allerdings könnte hier noch folgendes Vorgehen in betracht kommen. Es kann daran gedacht werden, dass Sie als Erbe gegenüber der Versicherung die Einsetzung der Ex-Frau anfechten; bzw. richtigerweise die Erklärung der Versicherung an die Ex-Frau, dass dieser die genannte Forderung zusteht, wenn die Ex-Frau denn gefunden werden sollte, anfechten. Rechtlich ist dieses Vorgehen zwar durchaus nicht einfach , aber Sie sollten mit anwaltlicher Hilfe dieses nicht unversucht lassen. Das sollten Sie dann unverzüglich tun.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Bewertung des Fragestellers 14.03.2011 | 09:44

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