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Anspruch auf bezahlte Freizeit bei Teilzeitarbeit mit hoher flexiblen Stundenzahl


| 26.09.2007 10:08 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Derzeit verhandele ich über einen neuen Teilzeitarbeitsvertrag. Ein Arbeitgeber hat mir folgende Arbeitszeitregelung angeboten:

1. Regelmäßige feste Arbeitszeiten:
Mittwochs 10,5 h
Freitags 4,0 h
Alle 2 Wochen samstags 4,5 h

2. Flexible Arbeitszeiten als Urlaubsvertretungen nach Absprache:

10 Wochen pro Jahr
montags 10,5 h
dienstags 9.0 h
mittwochs 10,5 h
donnerstags frei
freitags 10,5 h

plus 6 Wochen pro Jahr
montags bis donnerstags je 4h

Als bezahlter Freizeit wurden mir 17 Arbeitstage Urlaub angeboten, die sich aus der tariflichen Regelung ergeben: Bei derzeit 40 Wochenstunden werden 34 Werktage ( 6- Tagewoche) Urlaub gewährt.

Meine Frage: Welcher Anspruch auf bezahlte Freizeit errechnet sich aus der oben aufgeführten Arbeitszeit?
• Ist der Urlaubsanspruch korrekt ausgerechnet?
• Wie können bei der oben beschriebenen Arbeitzeitregelung bezahlte Feiertage berücksichtigt werden?

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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

auf Grund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt:

1.) Berechnung des Urlaubsanspruchs

Grundsätzlich richtet sich Ihr Urlaubsanspruch vorrangig nach den Vereinbarungen Ihres Arbeits- oder Tarifvertrages.

Ausgehend vom Urlaubsanspruch der Vollzeitbeschäftigten erhalten Sie einen Urlaubanspruch der im Verhältnis zur Anzahl Ihrer Arbeitstage dem Urlaubsanspruch der Vollzeitbeschäftigten entspricht. Bei Zugrundelegung Ihrer regelmäßigen Arbeitszeit würde Ihnen ein Urlaubsanspruch von 14 Tagen zustehen.

Dabei unberücksichtigt geblieben sind jedoch die flexiblen Arbeitszeiten als Urlaubsvertretung nach Absprache. Die von Ihnen im Rahmen dieser Urlaubsvertretung zukünftig zu erbringenden Arbeitstage sind bei der Urlaubsberechnung jedoch ebenfalls zu berückichtigen, was sich jedoch wegen der Ungewissheit im Vorfeld als schwierig herausstellen kann.

Daher gehe ich davon aus, dass es sich bei den zusätzlichen 3 Urlaubstagen um eine pauschale Abgeltung der flexiblen Arbeitszeiten handelt. Sollten Sie weniger Arbeiten ist diese Regelung für Sie natürlich von Vorteil.

Zu überdenken wäre, ob Sie mit Ihrem Arbeitgeber eine Vereinbarung treffen, die eine Nachberechnung des Urlaubsanspruchs nach Erbringung Ihrer Arbeitsleistung in Rahmen der Urlaubsvertretung regelt. Dabei ist aber zu beachten, dass sich Ihr Urlaubsanspruch auch verringern kann, wenn Sie weniger als erwartet im Rahmen der Urlaubsvertretung arbeiten.

2.) Feiertage

Grundsätzlich steht Ihnen als Arbeitnehmer ein Anspruch auf Fortzahlung des Arbeitsentgeltes zu, wenn die Arbeit infolge eines Feiertages ausgefallen ist. Es handelt sich also nicht um Urlaub. Es ist als Arbeitstag zu werten.

Abschließend möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es sich bei dieser Antwort, basierend auf Ihren Angaben lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhalts handelt und eine umfassende Begutachtung, insbesondere unter Vorlage des Arbeitsvertrages, nicht ersetzen kann.

Ich hoffe Ihnen einen Überblick ermöglicht zu haben und stehe Ihnen gerne weiterführend, insbesondere im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion, zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Maik Elster
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 26.09.2007 | 13:00

Was gilt als in dem von Ihnen beschriebenen Zusammenhang als "ausgefallene Arbeitszeit"? Gilt in diesen Sinne Lohnfortzahlung nur dann, wenn auf die fest vereibarten Tage ein Feiertag fällt? Wie wird ein Feiertag berechnet, wenn er in eine Arbeits-Periode (Vertretung) fällt, die mit flexiblen Stunden abgeleistet werden muss? Wie werden Feiertage dann behandelt, die sich unmittelbar an eine "Vertretungszeit" anschließen oder ihr vorausgehen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.09.2007 | 15:26

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

"Ausgefallene Arbeitszeit" bezeichnet Arbeitszeit, die nicht abzuleisten ist, da ein Feiertag auf den Arbeitstag fällt. Der Feiertag wird aber als normaler Arbeitstag gerechnet und ist dementsprechend "normal" zu vergüten.

Soweit Sie an einem Feiertag regulär hätten arbeiten müssen, egal ob im Rahmen Ihrer festen oder flexiblen Arbeitszeiten, handelt es sich um einen Arbeitstag. Sollten auf Ihre Arbeitstage einmal unverhältnismäßig viele Feiertage entfallen, bleibt es Ihrem Arbeitgeber aber unbenommen, eine Regelung zum Ausgleich zu finden.

Mit freundlichen Grüßen

Maik Elster
Rechtsanwalt

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