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Anspruch auf 'Turboprämie' bei Kündigung aus Eigeninitiative?

20.08.2008 14:11 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Hallo

mein Arbeitgeber führt derzeit einen Stellenabbau in großem Stil durch. Es werden einigen Mitarbeitern Aufhebungsverträge mit einem Prämienfaktor von 1,5 angeboten. Ich gehöre bisher nicht dazu, da meine Arbeitsplatz derzeit noch nicht abgebaut werden soll. Laut meinen Vorgesetzten besteht für meinen Arbeitsplatz keine Gefahr und man ist auch nicht gewillt mich gehen zu lassen. Daher wird mir die Prämie keinesfalls angeboten.
In der zweiten Stufe wird es betriebsbedingte Kündigungen geben von denen ich, meiner Meinung nach, betroffen sein könnte (25Jahre, ledig, 5 Jahre Firmenzugehörigkeit), da hier ja auch soziale Aspekte zu Geltung kommen. Ich habe mich daher dazu entschlossen selbst zu kündigen und im Oktober mein Masterstudium zu beginnen.
Um meine Kündigungsfrist einhalten zu können, werde ich Ende August mein Arbeitsverhältnis kündigen. Gibt es eine Möglichkeit meine Kündigung so zu formulieren, dass der Anspruch auf die Prämie weiterhin besteht und diese womöglich nachträglich gezahlt werden müsste? Wie genau müsste die Kündigung formuliert werden?

Vielen Dank im Voraus
Gruß

20.08.2008 | 14:23

Antwort

von


(1215)
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50226 Frechen-Königsdorf
Tel: 02234-63990
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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:

1.

Durch arbeitnehmerseitige Kündigung haben Sie keine Möglichkeit, in den Genuß jener Prämie zu gelangen, die einigen Mitarbeitern Ihres Arbeitgebers im Rahmen von Aufhebungsverträgen angeboten werden.

Es gibt also auch keine Formulierungsmöglichkeit, um sich trotz arbeitnehmerseitiger Kündigung in eine Rechtsposition zu bringen, die jenen Mitarbeitern gleichzustellen wäre, denen man Aufhebungsverträge anbietet.

2.

Ob es letztlich zu einer betriebsbedingten Kündigung des mit Ihnen bestehenden Arbeitsverhältnisses kommen wird, ist nach Ihrer Sachverhaltsschilderung offen. Grundsätzlich ist es möglicherweise besser, weiterhin bei Ihrem Arbeitgeber tätig zu sein und die Entwicklung abzuwarten. Gegen eine evtl. arbeitgeberseitige Kündigung können Sie dann Kündigungsschutzklage erheben, mit dem Ziel, im Gütetermin vor dem Arbeitsgericht einen Vergleich zu schließen, der auch eine Klausel über eine Abfindung enthält. Pro Beschäftigungsjahr steht Ihnen eine Abfindung in Höhe eines halben Monatsgehalts zu. Maßgebend ist dabei das letzte Gehalt, das Sie bezogen haben.


Mit freundlichen Grüßen



Gerhard Raab
(Rechtsanwalt)


ANTWORT VON

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