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Anspruch auf Rückzahlung von Kursgebühren?

| 14.01.2013 14:29 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Ich hab mich im Frühjahr zu einem Fallschirmsprungkurs angemeldet (A-Kurs).
Der beinhaltet 10 Sprünge und die habe ich auch gemacht.
Weil ich aber mit dem Schulungsmodell nicht gut klargekommen bin und somit nach 10 Sprüngen nicht wie geplant abschließen konnte, habe ich mit dem Ausbildungsleiter besprochen, dass ich 1000€ bezahle und dann in das AFF Modell, eine andere Schulungsform, wechsel.

Das habe ich gemacht.
Dann bin ich arbeitslos geworden. Bei ALG 1 macht es keinen Spaß, 180€ pro Sprung aus dem Flugzeug zu werfen, ich hab also gefragt, ob ich das Geld wiederbekommen kann, was mit der Begründung abgelehnt wurde, dass ja im Schulungsvertrag eine Rückzahlung in jedem Fall ausgeschlossen ist.

Für den A-Kurs hab ich einen Schulungsvertrag unterschrieben in dem drin steht, dass ich in keinen Fall Geld zurück bekommen kann. Bei dem AFF-Kurs habe ich gar nichts unterschrieben. Wir hatten das halt unbürokratisch so abgesprochen und mir war es zu keinem Zeitpunkt bewusst, dass ich damit so einer Klausel zustimme.

Dem Verein sind allein dadurch, dass ich als Schüler da angemeldet bin keine Kosten entstanden. Die würden erst beim Sprung selbst entstehen (Kosten für Flugzeug und Lehrer).

Ist es überhaupt rechtmäßig eine Rückzahlung generell auszuschließen?

Habe ich eine Chance mein Geld wieder zu sehen, wenn ich mich an einen Anwalt wende?

Wenn ich recht bekomme, wer muss meine Anwaltsgebühren bezahlen?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Ja, es ist rechtmäßig, eine Rückzahlung auszuschließen.

Der Vertragspartner braucht ja auch Sicherheit.

Allein die Tatsache, dass sich Ihre finanzielle Situation geändert hat, rechtfertigt keinen Erstattungsanspruch.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Steffan Schwerin, Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 14.01.2013 | 18:48

Die wesentliche Frage ist für mich, ob ich auf Grund der Vertragslage eine Chance habe an das Geld zu kommen. Darauf sind sie leider nicht wirklich eingegangen.
Über die 1000€ gibt es keinen Vertrag in Papierform und es war in Bezug auf den zweiten Kurs nicht die Rede davon, dass ich das Geld auf keinen Fall zurück bekommen kann.
Ich möchte wissen, ob auf Grund des ersten Vertrages darauf geschlossen werden kann, dass mir der Ausschluss einer möglichen Rückzahlung bewusst war.
Ganz konkret: Lohnt es sich einen Anwalt damit zu beauftragen oder sollte ich das als Lehrgeld verbuchen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.01.2013 | 20:32

Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Nein, es lohnt sich nicht, hier etwas zu unternehmen.

Es besteht kein Rückzahlungsanspruch.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 14.01.2013 | 20:47

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"Sicher, ich habe "nur" 25€ eingesetzt, aber dafür muss ICH 3 Stunden arbeiten. Ein bisschen mehr hätte ich schon erwartet.
Naja, wenigstens weiß ich nach der Nachfrage bescheid."
Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 14.01.2013 3,4/5,0
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