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Anspruch auf Rückgabe des Beratungshilfescheins - Anwaltswechsel

| 16.09.2015 19:23 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


17:35
Sehr geehrter/e RA/in,

vor etwa 4 Monaten habe ich einen Berechtigungsschein/Beratungshilfe erhalten und einer Anwältin übergeben.

Jetzt hat mir die Anwältin schriftlich mitgeteilt, dass sie das Mandat aus Zeitgründen nicht mehr weiterführen kann - also beenden will.

Daraufhin habe ich besagter Anwältin schriftlich gebeten, mir den BHS wieder zurückzusenden, da die Angelegenheit ja noch nicht beendet sei und ich diesen BHS für einen anderen Anwalt benötige.
(Wie ich beim AG erfuhr, kann dieser Schein zwar in der selben Sache weiterhin verwendet werden, wird aber nicht zweimal ausgestellt).

Jedoch teilte mir die Anwältin mit, dass sie den BHS weiterhin verwenden will, da sie ja auch Auslagen hatte bzw. ich Kosten erzegt hatte - und diese noch abrechnen muss.

Daraufhin habe ich nochmals um Rückgabe gebeten, wenn sie abgerechnet hat, - sie reagiert aber nicht mehr.
Was kann ich jetzt tun ? Die Rechtsangelegenheit ist noch nicht erledigt, jetzt stehe ich ziemlich hilflos dar, denn in absehbarer Zeit werden bzgl. des Rechtsproblems (ETW - Auseinandersetzung mit meinem Bruder ggf. auch mit Klagemöglichkeit) Probleme auf mich zukommen - die nur mit anwaltschaftlicher Hilfe gelöst werden können.

Übrigens habe nicht ich das Mandat beendet - sondern die Anwältin; - damit wurde für mich ja nicht die Rechtsgrundlage des Beratungshilfegesetzes verändert. Mein Anspruch auf ein Rechtsschutzbedürfnis besteht weiterhin.

Ich würde mich freuen, wenn mir ein Anwalt/in weiterhelfen könnte; (vielleicht auch mit Anschreiben an die Anwältin ?) - Gibt es vielleicht eine Rechtsgrundlage, welche einen Anspruch auf Rückgabe begründen würde ? wie kann sonst mein Rechtschutzbedürfnis aufrechterhalten bleiben?

Vielen Dank für Ihre Hilfe. Es besteht die Möglichkeit das neue Mandat zu übernehmen (unabhängig vom Wohnort).
16.09.2015 | 20:34

Antwort

von


(439)
Reinhäuser Landstraße 80
37083 Göttingen
Tel: 0551/43600
Tel: 0170/4669331
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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

die Anwältin kann zwar gem. § 627 Abs. 2 BGB den Mandatsvertrag jederzeit fristlos kündigen. Sie muß Ihnen jedoch nach der selben Vorschrift etwaige dadurch entstehende Nachteile bzw. Schäden ersetzen. Die Anwältin müßte Ihnen also entweder einen neuen Anwalt bezahlen oder den Beratungshilfeberechtigungsschein an Sie herausgeben.

Fordern Sie die Anwältin per Einwurf-Einschreiben unter Hinweis auf § 627 Abs. 2 Satz 2 BGB auf, den Beratungshilfeberechtigungsschein an Sie herauszugeben (Frist: 2 Wochen)! Drohen Sie an, daß Sie die Angelegenheit einem Anwalt übergeben werden!

Sollte die Anwältin Ihnen den Beratungshilfeberechtigungsschein nicht fristgerecht übersenden, wenden Sie sich nochmals an einen Anwalt (gern an mich)!

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 17.09.2015 | 14:02

Sehr geegrter RA Vasel,
vielen Dank für die Beantwortung meines Anliegens.
Darf ich Ihre Antwort zu meinem Anschreiben dazulegen ?
Selbstverständlich werde ich Sie dann beauftragen.
Oder wäre es nicht besser, wenn Sie(nachdem Sie die Kontaktdaten erhalten haben) von sich aus mit den Hinweisen, welche Sie im Antwortschreiben dieses Forums dargelegt haben, den Beratungsschein anfordern ? - die Anwältin scheint mich sowieso nicht ernst zu nehmen - Übrigens als Grund für die Aufkündigung des Mandats wurde "Arbeitsüberlastung" genannt.

Ich melde mich dann bei Ihnen per email.
Vielen Dank im Voraus.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.09.2015 | 17:35

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

selbstverständlich dürfen Sie meine Antwort Ihrem Anschreiben an die Rechtsanwältin beilegen.

Es ist allerdings besser, wenn Sie die Anwältin zunächst selbst auf dem beschriebenen Weg (Einwurf-Einschreiben, 2-Wochen-Frist) in Verzug setzen.

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 19.09.2015 | 10:18

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